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Nachdem der verheerende Test einer neuen Massenvernichtungswaffe des US-Militärs vor der Küste Tasmaniens eine halbe Million Menschen das Leben gekostet hat, erwachen einige der Todesopfer wieder zum Leben. Den Behörden zufolge geht von ihnen keine Gefahr aus. Zu den Freiwilligen, die das betroffene Gebiet auf der Suche nach Leichen durchkämmen, gehört auch Ava (Daisy Ridley), deren Ehemann seit dem Vorfall vermisst wird. In der Sperrzone wird das Bergungsteam allerdings schon bald mit der grausamen Realität konfrontiert: Die angeblich harmlosen Untoten werden nicht nur immer mehr, sondern mit jeder Stunde gewalttätiger, unerbittlicher und aggressiver …
Ein Zombiefilm aus Down Under gibt es auch nicht alle Tage. Die Idee, dass mit einer Fehlfunktion, eine Massenvernichtungswaffe eine halbe Millionen Menschen das Leben gekostet hat, ist zwar nicht neu, dafür aber, dass diese dann wieder aufstehen. Das Militär hat davon recht schnell Kenntnis erlangt und es wird ein Team aufgestellt, die die Gebiete nach Leichen durchkämmen und falls doch noch jemand Untotes auf den Beinen sein sollte, dann kümmert sich das Militär eben darum.
Da ihr Mann im Süden des Landes war, als die Bombe hochging, hat sich Ava freiwillig gemeldet, um vielleicht irgendwie zu ihrem Mann zu kommen. Das ist zwar nicht erlaubt, aber was macht man nicht alles dafür, einen geliebten Menschen wiederzusehen? Zumal die Hoffnung da ist, da einige von ihnen ja wiedergekommen sind. Doch nach ein paar Tagen werden diese immer aggressiver und man kann sie mit früher nicht wirklich vergleichen.
Wer hier einen Zombie Splatter Streifen erwartet, der wird gnadenlos enttäuscht werden. We bury the Dead setzt mehr auf die Bilder und nicht auf die Gewalt. Im Mittelteil ist es dann auch etwas Dialoglastiger, aber was einen Zombiefilm ausmacht, das bekommt man hier nicht zu sehen. Das ganze erinnert ein klein wenig an ein Drama, nur das die Untoten hier eine kleine Nebengeschichte haben. Man sieht zwar auch ein wenig Blut, aber das ist wirklich die Ausnahme. Bitte nicht mit den falschen Erwartungen an den Film gehen, sodass man gar enttäuscht werden könnte.
Wertung:6,5 / 10
Mit freundlicher Unterstützung von Capelight Pictures








