Inhalt:
Das erste Gefühl das ein neuer Mensch schenkt ist Schmerz. Schmerz für den Körper der ihn schützte und nährte, als er selbst noch nicht in der Lage dazu war. Schreiend und blutig, das Wunder der Geburt, oder der Beginn des brutalen Kampfes ums überleben. Ungefragt existiert nun dieser neue Mensch. Freude und Schmerz wird er empfangen und geben. Gutes und böses wird er tun. Doch wann wird entschieden ob ein Mensch gut oder böse ist ? Und vor allem,von wem ?
Die Inhaltsangabe verrät nicht wirklich etwas über den Film, aber wenn man es genau nimmt, so sind es zahlreiche blutige Visionen, die aneinandergereiht sind. Ein Mann wacht mitten in einem dunklen Wald auf, die Kleidung ist blutverschmiert und er kann sich an nichts erinnern. Er sucht einen Weg nach Hause, doch auf seinem Weg der voller menschlicher Schädel ist, sieht er im Wald immer wieder ein paar komische Sachen, wenn er nicht gleich wieder von einer Vision geplagt wird!
Obwohl der Film nur etwas über eine halbe Stunde geht, so bekommt man so gut wie jede Szene etwas derbes zu sehen. Man lässt sich wirklich keine Zeit und kommt gleich zur Sache, wobei es hier wirklich nur um Splatter und Gedärm geht. Das Gekröse ist hier wirklich sehr groß geschrieben und alle handgemachten Effekten, wissen auch zu begeistern. Der rote Lebenssaft spritzt nur so aus allen Körperöffnungen. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass eine nackte Frau ihre Neigungen an Nekrophilie auslebt.
Das ganze hat einen großen künstlerischen Aspekt, aber das sieht man, wenn man die ganzen bewegten Bilder sieht. Immer mit der passenden Sounduntermalung, weiß man, wie man den Zuschauern schockieren will und gibt diesem den ein oder anderen Schlag in die Magengrube. Man kann es sich natürlich schon denken, dass dieser Film weitab vom Mainstream ist und auch nur ein kleines Publikum ansprechen wird. Aber genau das will Zeglarski auch und genau das erreicht er mit Violent Obsession auch!
Wertung: 7,5 / 10
Mit freundlicher Unterstützung von Blacklava









