Inhalt:
In einem nach dem Krieg ökologisch verwüsteten, wiedervereinten Korea werden mutierte Ausgestoßene, sogenannte Omegas, als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Sujin, eine junge Regierungsangestellte, beginnt, an der Ideologie des Staates zu zweifeln, als sie Mia, eine untergetauchte Omega, aufspürt und dabei immer tiefer in eine verstörende Welt im Verborgenen gerät.
Ob wir es je einmal erleben werden, dass Nord- und Südkorea wiedervereint sind? Hier jedenfalls ist dies der Fall, doch nach einem Krieg ist so gut wie alles zerstört und radioaktiv verseucht. Es verwundert einen, dass man hier eine Art orangenen Filter drüber gelegt hat, denn dadurch sieht alles trostloser und zerstörter aus. Das passt sogar viel besser, als wenn man ein ganz normales Bild nimmt, da es so gar nicht zum Film passen würde.
Omegas sind die niedrigste Stufe in der Hierarchie. Sie sind mutierte ausgestoßene, die eigentlich nur als Arbeiter ausgenutzt werden. Wenn sie entdeckt werden, wird zu der Sicherheit der anderen ihre Floss abgeschnitten, die ihnen zur Balance und Steuerung dient. Wenn sie einen Schrei abgeben, ist dies für alle recht gefährlich und so sind die Überbleibenden daran bedacht, dass es erst gar nicht so weit kommt.
Man kann The Fin fast schon ein wenig als eine Art Drama ansehen, während die einen ihre Macht ausnutzen und die anderen immer mehr unterdrückt werden. Es fällt einem recht schwer, den Film so richtig wiederzugeben, da an sich gar nicht so viel passiert. Der Film lebt von seinen Bildern und der Machart. Das könnte für viele vielleicht ein wenig irritieren sein, da man hier womöglich etwas ganz anderes vermuten würde.
Wertung: 5 / 10
Mit freundlicher Unterstützung von Pierrot Le Fou









