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Green Room

Posted on 30. Oktober 2016 By SplatGore Keine Kommentare zu Green Room

Die Punk-Rock-Band Ain’t Rights (u.a. Alia Shawkat, Anton Yelchin) tourt mit mäßigem Erfolg durch die Gegend. Den Großteil ihrer Gage investiert die Truppe in Benzin für den Band-Bus, um von einem Gig zum nächsten zu fahren. Gerade, als sowohl Geld als auch Sprit wieder einmal knapp werden, können die Ain’t Rights ein Konzert in einem abgelegenen Schuppen an Land zu ziehen, der von einem zwielichtigen Publikum besucht wird: Vor der Bühne stehen vor allem Neo-Nazis. Doch Punk ist Punk und die Band eröffnet ihr Konzert einfach mal provokant mit dem Protestsong „Nazi Punks Fuck Off“ von den Dead Kennedys. Dafür werden sie zwar mit einigen Bierflaschen beworfen, doch der Rest des Abends verläuft halbwegs friedlich – bis die Band unfreiwillig Zeuge eines Mordes hinter der Bühne wird. Gemeinsam mit der Skin-Braut Amber (Imogen Poots) verschanzen sie sich backstage, denn Nazi-Anführer Darcy (Patrick Stewart) hat nicht vor, unerwünschte Zeugen lebend davonkommen zu lassen…

Der Gag mit dem ersten Lied kommt beim Zuschauer gleich gut an. Der Laden ist voll und was macht die Band? Haut einfach einen Song raus und beleidigt damit gerade mal jeden der sich das Konzert anhört, aber es lässt sich keiner beirren, wenn hier die Bierflaschen fliegen und die Stimmung am kippen ist. Die (allgemeine) Musik im Film ist sehr stimmend und passt sehr gut rein. Natürlich hat man es alles ein wenig rockiger gestaltet, was auf keinen Fall verkehrt gewählt ist.

Als alles schon rum ist und sie weiterziehen wollten, kommt es zu einem fatalen Moment, als einer der Band eine Leiche sieht. Was nun? Das man sich mit solchen Jungs nicht anlegen soll ist klar und das die Band auch nicht einfach so weiter ziehen kann, als ob nichts gewesen ist natürlich auch, also knallt es und man versucht seine Haut zu retten. Die Band verschanzt sich, doch sie werden immer und immer wieder angegriffen. Also überlegen sie sich, wie man am besten unbeschadet aus dieser Hütte kommt…

In Sachen Action geht es hier wirklich ordentlich zur Sache. Alles andere würde man auch nicht wirklich erwarten und man erhofft sich das von so einem Film auch einfach. Vor allem gibt es auch ein paar blutige Effekte (die teils wirklich krass sind) zu sehen. Allein schon die eine Szene, wo der Arm nicht mehr in dem Zustand ist, wie er normalerweise sein sollte (ohne jetzt zuviel zu verraten, aber in der Szene weiß man was ich meine). Man erwartet hier schon etwas, bekommt das aber auch zu sehen. Green Room ist für Zwischendurch sicherlich nicht verkehrt.

Wertung: 6,5 / 10

 

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