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Blood Spattered Bride, The

Posted on 21. August 2010 By SplatGore Keine Kommentare zu Blood Spattered Bride, The

Originaltitel: Novia ensangrentada, La
Herstellung: Spanien 1972
Regie: Vicente Aranda
Darsteller: Simón Adre, Maribel Martín, Alexandra Bastedo
Laufzeit: 101 Minuten
Freigabe: nicht FSK geprüft

Inhalt :

Kurz nach der Hochzeit – praktisch noch im Brautkleid – wird die junge, schüchterne Susan von ihrem Mann auf dessen Landsitz gebracht. Doch schon nach kurzer Zeit kommt es zwischen den frischgebackenen Eheleuten zu ersten Spannungen. Susan zieht sich von ihrem Gatten immer mehr zurück, nachdem dieser alle fünf Minuten eheliche Pflichten einfordert. Gleichzeitig hört sie von der Legende der Mircalla von Karnstein, die vor 200 Jahren einen Ahnherrn von Susans Mann geheiratet und noch während der Hochzeitsnacht ermordet hat. Alsbald erscheint diese unheimliche Braut in Susans Träumen und drängt sie zu Bluttaten… –

Crystal Lake´s Meinung :

Trotz diverser Längen ist diese spanische Produktion aus den frühen Siebzigern ein recht interessanter Genrebeitrag. Optisch ist THE BLOOD SPATTERED BRIDE dem klassischen Gruselfilm verpflichtet und nutzt auch dessen erzählerische Stilmittel. Damit er nicht zu altmodisch wird, hat Aranda den Film mit Erotik, Blut, psychosexueller Symbolträchtigkeit und lesbischem Vampirismus aufgepeppt, wobei Mircalla – trotz Sargschlummern und Bissigkeit – vom Vampir nach Stoker-Art weit entfernt ist. Der Film ist ziemlich vielschichtig und lässt einige Interpretationsmöglichkeiten zu. Im Kern geht es wohl um die weibliche Furcht vor sexueller Ausbeutung und dem Sehnen nach dem verlorenen Zustand der Unbeflecktheit. Die Darsteller agieren hier durch die Bank auf hohem Niveau, wobei man natürlich Maribel Martin als Susan hervorheben muss. Sie ist nicht nur eine tolle Schauspielerin, sondern auch eine supersüße Maus. Leider kann auch sie nicht verhindern, dass sich nach etwa einer halben Stunde gepflegte Langeweile einstellt, weil Aranda es versäumt, die Geschichte auf den Punkt zu bringen. Erst im Schlussdrittel, als Mircalla in einer Szene – Stichwort: Taucherin im Sand –, bei der ich immer noch nicht sicher bin, ob ich sie nun beklatschen oder belächeln soll – ihre Legendenwelt verlässt und in die Realität eintritt, nimmt der Film erstmals richtig Fahrt auf. Dann wird das Geschehen irrationaler, blutiger und endlich derart mitreißend, dass das überraschend kompromisslose Ende viel zu schnell kommt. Wir hätten den blutbespritzten Bräuten gerne noch etwas länger beigewohnt, wenn sie der bösen Männerwelt mit Klinge und Schrotflinte heimleuchten oder wollüstig um die Wette stöhnen wie Sukkubi nachts um halb eins.
So kann man Aranda eigentlich nur vorwerfen, dass er die schlaue Geschichte zu lange mit angezogener Handbremse erzählt, was in der Konsequenz zwar Punkte kostet, aber nichts daran ändert, dass THE BLOOD SPATTERED BRIDE ein guter, intelligenter Film ist.

Wertung: 7,5 / 10

Die DVD

Anbieter: Anchor Bay
Verpackung: Hartbox
Sprachformate: Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
Untertitel: Englisch
Extras:

  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Trailer

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