Skip to content
SplatGore

SplatGore

  • Violent Shit 2: Mother Hold My Hand Reviews
  • Hard ride to Hell Reviews
  • Juan of the Dead Reviews
  • The Mortuary – Jeder Tod hat eine Geschichte Reviews
  • Pig Hunt – Jagd auf den Menschenfresser Reviews
  • Tanz der Teufel 2 Reviews
  • Werewolf in a Women’s Prison Reviews
  • Antigang Reviews

Gerda

Posted on 18. Juli 2022 By SplatGore Keine Kommentare zu Gerda

Inhalt:

Die Soziologiestudentin Lera lebt zusammen mit ihrer depressiven Mutter in einem heruntergekommenen Apartmentkomplex. Regelmäßig werden sie von dem gewalttätigen und alkoholabhängigen Vater terrorisiert, der die Familie erst kürzlich für eine andere Frau verlassen hat. Um sich und ihre Mutter durchzubringen, arbeitet Lera nachts als Tänzerin in einem Stripclub, wo sie unter dem Künstlernamen Gerda die voyeuristischen Begierden ihrer männlichen Kunden befriedigt. Während Lera von einem besseren Leben träumt, lassen sie das Elend und die Armut in der Gesellschaft, mit denen sie im Zuge einer Bürgerumfrage für ihr Studienpraktikum konfrontiert wird, zunehmend verzweifeln …

 

 

 

 

Kann ein Leben eigentlich schlimmer sein? Krankheiten hier mal ausgeklammert, doch aus so einer Spirale heraus zukommen ist eigentlich unmöglich. Nicht nur, dass die Mutter depressiv und krank ist, sondern ab und an kommt auch ihr Vater in die Wohnung von Lera und hat dabei auch keine Skrupel, hier mal die Eingangstür einzutreten, um sich Zugang zu verschaffen. Gepaart mit dieser Angst und wenig Geld (im Nachtclub dort scheint man anscheinend nicht so viel zu verdienen, dass man damit sehr gut über die Runden kommen kann), sucht Lera nach einem Ausweg. Doch für´s Studium muss sie verschiedene Leute befragen und stellt dabei fest, dass viele ein ähnliches Schicksal haben und sich damit einfach abgefunden haben, ein Leben unter armen Verhältnissen zu haben…

 

So ästhetisch die Bilder sind, während man in dem Stripclub umschwenkt und die Mädels beim tanzen und entkleiden zeigt, so bitter ist die Realität, die das normale und schwierige Leben zeigt. Dies ist sehr beklemmend und der Mix daraus ist wirklich toll gestaltet. Wenn man denkt, dass es schlimmer nicht sein kann, schwenkt man wieder um und ist im Stripclub, wo augenscheinlich alles in Ordnung ist, aber das ist es natürlich nicht. Man weiß ja, dass man mit Bildern vieles in ein anderes Licht rücken kann und das ist in Gerda sehr gut rübergekommen.

 

Man fragt sich wie Lera so etwas überhaupt überstehen kann und wie lange sie es vor allem aushält. Dies sollte einem die Augen öffnen, wie gut es einem selbst geht und man für jede Kleinigkeit dankbar sein soll. Das ganze hat immer mal wieder ein paar künstlerische Aspekte, wie z.B. die Sequenzen im Wald. Manch einem könnte es abschrecken, dass hier nicht wirklich etwas „passiert“, doch ein Drama kann nicht viel authentischer als hier sein.

 

6 / 10

Film bewerten
[Total: 0 Average: 0]
Reviews

Beitragsnavigation

Previous Post: 13 Fanboy
Next Post: The Innocents

Related Posts

  • Human Centipede, The Reviews
  • Trespass Reviews
  • Motel 2: The First Cut Reviews
  • Bordello of Blood – Tales from the Crypt Reviews
  • Gallowwalkers Reviews
  • Dark Beach – Insel des Grauens Reviews

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

  • Gewinnspiel
  • HenrX` Mumpitz
  • Interviews
  • News
  • Reviews
  • Setberichte

Meta

  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentar-Feed
  • WordPress.org

Neueste Beiträge

  • Violent Obsession
  • Psychotica
  • Hunting Season
  • Hunting Season Gewinnspiel
  • Fantasy Filmfest Nights 2026

Neueste Kommentare

Es sind keine Kommentare vorhanden.
  • Amusement Reviews
  • Saw 5 / Saw V Reviews
  • Dark Corners Reviews
  • Underworld Reviews
  • Rec 2 / [Rec] ² Reviews
  • Smash Cut Reviews
  • Tokyo Zombie Reviews
  • Butchers – Rest in Pieces Reviews

Copyright © 2026 SplatGore.

Powered by PressBook News Dark theme