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Wound

Posted on 25. August 2011 By SplatGore Keine Kommentare zu Wound

Originaltitel: Wound: Beware the Beast
Herstellung: Neuseeland 2010
Regie: David Blyth
Darsteller: Kate O’Rourke, Te Kaea Beri, Campbell Cooley
Laufzeit: 72 Minuten
Freigabe: FSK 18

Inhalt :

Susan ist eine Frau mit einer schrecklichen Vergangenheit, welche durch die sexuellen Misshandlungen durch den eigenen Vater geprägt wurde. Die junge und aufreizende Tanya ist eine verlorene Seele, auf der stetigen Suche nach der Mutter die sie nie kennenlernen durfte. Die Wege der beiden Frauen sind dazu bestimmt, sich zu kreuzen und zu einem surrealen Albtraum voller Wahnsinn, Inzest, Rache und Tod zu verschmelzen.

SplatGore´s Meinung :

Es hat mal wieder ein neuseeländischer Film geschafft, in Deutschland eine Veröffentlichung zu bekommen. Doch wer glaubt, dass dieser Independent Film so unterhaltsam wie z.B. Braindead oder Bad Taste wird, der irrt sich ganz gewaltig, auch wenn dieser in Richtung Fantasy Horror eingestuft wird. Doch was man hier zu sehen bekommt, da muss man sich ab und an verwundert die Augen reiben, was einem hier geboten wird. Es sind so viele Geschehnisse, die teilweise belanglos aneinander gereiht werden und nicht immer einen Sinn ergeben. Regisseur David Blyth hat mit Wound einen Film geschaffen, der doch sehr abstrakt gehalten ist. Früher hat David Lynch mit solchen Filmen auf sich aufmerksam gemacht, doch denen konnte man zumeist noch gut folgen. Aber bei Wound tut man sich doch etwas schwer damit.
Von der Story her hat man eigentlich keine Probleme, auch wenn diese manchmal etwas abdriftet. Aber im großen und ganzen geht es um Tanya, die ohne eine Mutter aufgewachsen ist und es ihr brennend unter den Fingernägeln juckt, sie doch endlich mal kennen zu lernen. Und eines Tages bekommt sie tatsächlich einen Hinweis bzw. den Namen von einer Frau, die scheinbar ihre Mutter ist. Doch gepeinigt durch ihre Vergangenheit (sie wurde z.B. mehrfach von ihrem Vater vergewaltigt) macht sie sich auf den Weg dieses Geheimnis zu lösen. Doch die Erzähllinie läuft auch hier wieder nicht so ab, wie wir es kennen oder gar erwarten. Natürlich ist dies auch so gewollt, doch Mainstreamtauglich ist das ganze nun gar nicht mehr.
Zu allem Überfluss ist die deutsche Fassung um knapp 4 Minuten gekürzt worden. Somit ist der an sich schon kurze Film (72 Min.) noch ein paar Min. beraubt worden. Natürlich will man einen Film immer in seiner vollen Länge sehen, ohne sich bevormunden lassen zu müssen, was man sich anschauen darf und was nicht, doch in dem Fall würden die härteren Effekte wohl auch nicht mehr viel ausmachen. Das ganze ist einfach so verworren, das man sich richtig schwer damit tut am Ball zu bleiben. Dies ist mit Sicherheit ein Punkt, dass er bei vielen auch durchfallen wird, da man nicht den gewohnten Sehspaß hat. Doch Kunstfilme haben dies in der Regel selten und es ist nicht leicht ihnen immer so zu folgen. Man sollte sich wirklich vorher 3 mal überlegen, ob man sich diesen Film anschauen will oder gar kann. Auch wenn es sich vom Inhalt her sehr interessant anhört. Aber es ist keine leichte Kost!
3 / 10

Die DVD
Anbieter: Universal
Verpackung: Amaray
Sprachformate: Deutsch, Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch

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