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Vor fünf Jahren sind aufgrund einer unerklärlichen technischen Störung 15 Menschen bei der Eröffnung einer Spukhaus-Attraktion ums Leben gekommen. Jetzt will ein Dokumentarfilmteam den Ort der Tragödie besuchen und den Vorfall untersuchen…sehr zu ihrem eigenen Schrecken.
Eine Gruppe will in einem verlassenen Hotel, wo es angeblich spukt, ein Hell House zu Halloween machen. D.h. es wird so umgebaut, dass es quasi wie eine Geisterbahn nur zum durchlaufen ist und man dabei von vielen verschiedenen Sachen erschreckt wird. Neben all den unheimlichen Figuren und Dekorationen scheint aber wirklich etwas an diesem Haus nicht zu stimmen, was man schmerzlich erfahren wird….
Hell House ist in dem klassischen Found Footage wie The Blair Witch Project gedreht worden. Das mag zwar nicht jedermann, doch für solche Sachen ist dies absolut ausreichend. Da man hier noch ein kleines Videotagebuch dreht, so bekommt man einen Einblick, was in der Zeit vom Umbau, bis hin zu der Tragödie vorgefallen ist. Man beginnt zwar schon mit dem Ende, arbeitet es aber alles von vorne bis hinten auf, was natürlich gut ist.
Natürlich spielt man hier gerne mit dem Zuschauer und man baut einige gruselige Momente ein. Die jungen Leuten denken noch, dass man sie reinlegen will, denn die lebensgroßen Figuren stehen immer wieder an einer anderen Stelle und es passieren zu viele merkwürdige Sachen. So hebt man die Atmosphäre und die Stimmung Stück für Stück nach oben, bis man die „Bombe“ platzen lässt. Man bekommt hier einen soliden Film abgeliefert und eigentlich das, was man sich hier erhofft hat. Man sollte sich durchaus mit der „Wackelkamera“ anfreunden, denn für manche ist dies doch zu speziell und manchmal auch zu nervig. Aber wenn man sich darauf einlassen kann, dann lohnt sich wirklich ein Blick reinzuwerfen.
Wertung: 7 / 10
Mit freundlicher Unterstützung von LEONINE Studios









