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Standoff – Die einzige Zeugin

Posted on 4. April 2016 By SplatGore Keine Kommentare zu Standoff – Die einzige Zeugin

Kriegsveteran Carter Greene lebt zurückgezogen auf einer abgelegenen Farm, wo er um seinen toten Sohn trauert. Das 12-jährige Waisenmädchen Bird musste ebenfalls schon einige Verluste verkraften. Als sie am Todestag ihrer Eltern zum Friedhof zurückkehrt, sieht sie, wie ein eiskalter Killer einen Friedhofsbesucher nach dem anderen erschießt. Völlig verängstigt flieht die kleine Bird und findet schließlich Zuflucht im Haus von Carter, der schwört, sie mit seinem Leben zu beschützen …

An einer Starbesetzung mangelt es dem Film auf jeden Fall nicht. Mit Laurence Fishburne (u.a. Matrix) und Thomas Jane (u.a. The Punisher) hat man schon ein Großkaliber verpflichten können. Natürlich versprechen große Namen nicht immer gleichzeitig einen guten Film. Da kommt es zum einen auf die Story an und dann natürlich, wie man das alles umgesetzt hat. Von der Geschichte her erwartet man auf jeden Fall nicht viel. Außer dass eben der Kriegsveteran alles tut, um das kleine Mädchen zu beschützen.

Der Film fängt wirklich toll und interessant an. Auch dass der Killer ihr auf der Spur ist, weil sie ihn fotografiert hat und er natürlich jegliche Beweismittel verschwinden lassen will. Als sie dann bei Carter ankommen und sich dort verschanzen, bekommt der Film einen kleinen Bruch. Es spielt sich dann nur noch dort ab. Beide sind bewaffnet, aber keiner traut sich raus. Carter sitzt im ersten Stock fest, der Killer wartet unten ab was passiert. Das zieht den Film dann leider etwas in die Länge. Man könnte natürlich einfach das Haus abbrennen und beide kommen von alleine runter, aber da der Film wasserdicht verpackt und in eben diesem irgendwo versteckt ist, ist das Risiko dem Killer zu groß, dass das Beweismittel doch nicht verbrannt wird. Auf der anderen Seite aber gibt es ja nicht wirklich viele Verstecke, wo der Film nicht verbrennen könnte. Aber nun gut.

In Sachen Action kann Standoff natürlich auch voll überzeugen. Laurence Fishburne begeht eiskalt einem Mord nach dem anderen und auch vor dem kleinen Mädchen schreckt er nicht zurück. Man darf sich also auf einen Film freuen, der die meiste Zeit an einem Ort spielt und der Zuschauer kann sich an der Stelle selbst überlegen, wie man die Situation am besten lösen kann. Für zwischendurch sicherlich ganz okay, für mehr reicht es aber nicht.

Wertung: 6 / 10

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