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Killer Ink

Posted on 20. Juli 2016 By SplatGore Keine Kommentare zu Killer Ink

Bevor für fünf junge Menschen (u. a. Jordan James Smith und Claire Garvey) der Studienalltag beginnt, wollen sie in Litauen noch einmal kräftig feiern und sich mit Alkohol volllaufen lassen. Als sie dann auf einer Party Uta (Sara Fabel) kennenlernen, ahnen sie nicht, dass der Urlaubsspaß bald ein jähes Ende haben wird. Weil die Tattoo-Stecherin so überschwänglich von ihrem Boss schwärmt, besuchen die Freunde seinen Salon. Dort verspricht der mysteriöse Tätowierer (Robert LaSardo) den Touristen seine einzigartige Kunst. Doch was die partyverrückten Amerikaner dann erwartet, überschreitet ihre Vorstellungskraft völlig. Das Anarchy Parlor ist alles andere als ein gewöhnliches Tattoo-Geschäft: „Der Künstler“ geht finsteren Praktiken nach, die seit Generationen weitergegeben werden.

Hostel 2.0? Das könnte man bei der Thematik doch glatt annehmen. Auch hier sind ein paar Amerikaner im Osten unterwegs und es gibt ein paar, die nach ihrem Leben trachten. Nur hat man hier die Idee mit dem Tattooladen vorgeschoben und im Keller hat man dann die ganz persönliche Folterkammer. Mit Robert LaSardo (der von Kopf bis Fuß tätowiert ist) hat man zum Glück den richtigen verpflichtet. Er verkörpert diese Rolle sehr gut und passt vor allem durch seine zahlreichen Tattoos sehr gut rein.

Man wird hier einfach nicht dran vorbeikommen und Vergleiche zum großen Bruder zu ziehen. Nur frage ich mich, wenn man schon so einen klasse Film als Vorlage hat, warum macht man da nicht einfach mehr draus? Sicherlich stand hier weniger Budget zur Verfügung als bei Hostel, aber auch ohne viel Geld, kann man eine Menge auf die Beine stellen. Man geht immer wieder nach dem gleichen Schema vor und so langsam wird es etwas langweilig, da man ja immer etwas neues sehen will. Oder altbewährtes, nur dann richtig gut umgesetzt.

In Sachen Brutalität kann man hier auch nicht groß punkten. Man hofft immer, dass man noch einen draufsetzt, allerdings kommt nie so recht ein „wow“ Moment, was sehr schade ist. Gerade mit so einer Vorlage kann man doch einiges mehr daraus machen, aber nun gut. Natürlich ist es schwer einen erfolgreichen Film zu kopieren, aber hier war es einfach zu wenig. Ich will jetzt nicht nur auf den Film eintreten, denn er hat hier und da mal seinen Charme, allerdings entfacht er diesen leider viel zu selten.

5 / 10

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