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Christmas Bloody Christmas

Posted on 2. Januar 2023 By SplatGore Keine Kommentare zu Christmas Bloody Christmas

Inhalt:

Es ist Heiligabend. Plattenladenbesitzerin Tori Tooms (Riley Dandy) will die Feiertage eigentlich damit verbringen, sich mit ein paar heißen Typen zu treffen, die sie über eine Online-Dating-App kennengelernt hat. Stattdessen überredet ihr Mitarbeiter Robbie Reynolds (Sam Delich) sie aber, ihm beim Trinken, Musikhören und Quatschen über seiner Meinung nach unterbewertete Horrorfilme Gesellschaft zu leisten. In einem nicht weit entfernten Spielzeugladen hat derweil ein zur Dekoration gedachter, menschengroßer Weihnachtsmann-Roboter (Abraham Benrubi) einen Kurzschluss. Das RoboSanta+ genannte, ursprünglich vom Militär als mechanischer Soldat entwickelte Ungetüm erwacht zum Leben und beginnt einen blutigen Amoklauf. Bald macht es auf alle Jagd, die ihm in die Quere kommen – auch auf Robbie und Tori. Die sind allerdings nicht bereit, sich ohne Gegenwehr einfach abschlachten zu lassen. Schon gar nicht von so einer Figur …

Weihnachten ist ja ein Fest der Besinnlichkeit und da passt es gar nicht rein, dass ein Weihnachtsmann durchdreht und auf Menschenjagd geht. Schon gar nicht ein Killerrobotor. Das hat sich an dem Abend auch Tori gedacht, die während Weihnachten eigentlich nur ein wenig Spaß haben wollte. Doch meistens kommt es anders als man denkt – so auch hier. Obwohl an Heiligabend schon zahlreiche Schnäpse und Whiskys vernichtet wurden, so hat sie die Bedrohung schnell erkannt und ist auch gleich nüchtern geworden, was gar nicht mal so verkehrt ist, wenn es um Leben und Tod geht.

Christmas Bloody Christmas ist ein recht solider Slaser, dem man das so gar nicht ansehen würde. Natürlich ist die Idee mit dem Weihnachtsmann Killerroboter ein wenig abgedreht, aber in Filmen ist ja bekanntlich alles möglich. Da muss man auch nicht immer nach einem Sinn suchen und bei so einem Film weiß man ja auch, dass man sich einfach nach hinten lehnen soll und es auf sich wirken lassen. Das ganze hört sich auch trashiger an, als es tatsächlich ist.

Die 18er Freigabe ist durchaus berechtigt. Der Killer haut einfach alles und jeden kurz und klein, den er in unmittelbarer Nähe findet. Mit einer großen Axt spaltet er dann auch mal den ein oder anderen Körper. Blut wird oft und viel fließen. Die Effekte sind erfreulicherweise alle handgemacht und nicht am PC entstanden, was sehr positiv auffällt. Das Ende hätte man durchaus etwas spektakulärer angehen können, aber nun ja. Alles im allem wird man hier recht gut unterhalten und das ist was zählt.

7 / 10

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