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House Harker – Vampirjäger wider Willen

Posted on 11. Mai 2018 By SplatGore Keine Kommentare zu House Harker – Vampirjäger wider Willen

Inhalt:

 

Die Brüder Gerry (Jacob Givens) und Charlie (Noel Carroll) sind die Nachfahren von Jonathan Harker, der einst den Vampirfürsten Dracula getötet haben soll. Eigentlich sollten sie daher das Familienhaus zur Touristenattraktion umbauen, doch sie haben das ihnen dafür zur Verfügung gestellte Geld verschwendet und stehen nun vor einem Problem: Sie sollen die Kohle zurückzahlen oder sie sind das Haus, das ihrer Familie seit Generationen gehört, los. Gemeinsam mit Kumpel Ned (Derek Haugen) muss ein Plan her. Der fällt ihnen quasi vor die Füße, als plötzlich ein echter Vampir auftaucht…

 

Wenn man schon mit dem Namen seines „großen“ Vorfahren wirbt und dann eine Touristenattraktion draus macht, dann auch richtig. Klar hängt so vieles am lieben Geld, doch was sie auf die Beine gestellt haben ist so richtig schön schlecht. Trashig eben, was aber auch so gewollt ist. Da werden Theaterstücke nach gespielt und so gar nichts passt hier zusammen. Auf der einen Seite ist das echt witzig, auf der anderen auch wieder etwas banal und unbeholfen.

 

Als ihnen plötzlich ein echter Vampir vor die Füße fällt ist das natürlich eine gute Idee, diesen bei ihnen mit im Programm einzubauen, doch der Vampir hat da natürlich etwas ganz anderes vor und will sich eine Armee von Blutsaugern aufbauen. Der Humor der in dem Film überwiegt ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Einige Jokes zünden leider nicht, andere dagegen sind wiederum recht gut. Es ist natürlich Geschmackssache wie man das ganze für sich selbst interpretiert.

 

House Harker verläuft auf jeden Fall recht flüssig, ohne das man ein paar Längen hat. Die Story ist eben auf die Trottel ausgereichtet und mit zunehmender Spielzeit, mausern sie sich immer mehr zu ein paar Helden, die den Kampf gegen die Vampire aufgenommen haben. Ab und an wird es auch mal recht blutig, teilweise etwas übertrieben gemacht, was man so aber erwartet hat. Wobei das natürlich auch wieder Ansichtssache ist. Man sollte seine Erwartungen lieber etwas nach unten schrauben und sich auf einen besonderen Humor einstellen. Wem dieser liegt, dann kann der Film durchaus auch unterhalten.

 

Wertung: 6 / 10

 

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