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Requiem for a Vampire

Posted on 19. August 2010 By SplatGore Keine Kommentare zu Requiem for a Vampire

Originaltitel: Vierges et vampires
Herstellung: Frankreich 1971
Regie: Jean Rollin
Darsteller: Marie Pierre Castel, Mireille D’Argent, Philippe Gasté
Laufzeit: 83 Minuten
Freigabe: nicht FSK geprüft

Inhalt :

Zwei als Clowns verkleidete Mädchen müssen fliehen, weil sie einen Mann getötet haben. Ihre Flucht führt sie durch einsame Felder, Wälder, Friedhöfe und letztendlich in eine alte Burg, wo sie auf einen sterbenden Vampir und sein mordendes Gefolge treffen…

Crystal Lake´s Meinung :

Auch wenn viele (darunter Rollin selbst) REQUIEM POUR UN VAMPIRE als besten Film des französichen Avantgarde – Filmemacher bezeichnen, kann ich dem teils grotesken, teils lächerlichen Mummenschanz nicht viel abgewinnen. Mit seinen außergewöhnlichen Werken balanciert Rollin von Haus aus auf dem sehr schmalen Grat zwischen Kunst und Schrott. In REQUIEM POUR UN VAMPIRE kippt das Geschehen des Öfteren in Letztgenanntes um. In den untragbaren Momenten wirkt der Film sogar wie eine Mischung aus Faschingsvampir und Schulmädchenreport. Auch wenn sich in die 83 Minuten sicherlich mehr als eine superbe Einstellung eingeschlichen hat, erreicht REQUIEM POUR UN VAMPIRE zu keiner Zeit die hypnotische Kraft eines Rollinschen Meisterwerk wie das spätere FASCINATION. Feine Kulissen – die üblichen sakaralen wie verfallenen Dinge wie alte Friedhöfe und Burgruinen – gibt es auch hier und der Score ist als sehr gelungen zu bezeichnen. Und die Siebzigerjahre – Schönheiten zählen bei dem Franzosen ja auch zur serienmäßigen Ausstattung. Trotzdem geht der Daumen eher nach unten. Die erste halbe Stunde hat gar keine nachvollziehbare Handlung. Wir sehen die beiden Mädels über Wald und Wiesen rennen und einige traumartige Szenen auf einem Friedhof erleben und dann irgendwann ihren Bestimmungsort, die Vampirburg, erreichen. Dort folgen dann zehn Minuten Folterkammersex am Stück inklusive einer kuriosen Szene als sich ein fetter Bösewicht in eine Pussy leckende Vampirfledermaus verwandelt – laughing out loud…
Danach dominieren bis zum Schluss Vampirszenen und noch ein bisschen Peitschengeknall das Bild. Das Ende, wo selbst das Unsterbliche stirbt, ist einmal mehr äußerst melancholisch und berührend ausgefallen.
Kurzfazit: Nackedeis,etwas Kunst, viel Müll.

Wertung: 4 / 10

Die DVD

Anbieter: ENCORE
Verpackung: Amaray
Sprachformate: Französich (DD 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Extras:

  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes DVD-Menü
  • Trailer

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