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Bloody Marie – Eine Frau mit Biss

Posted on 2. Januar 2011 By SplatGore Keine Kommentare zu Bloody Marie – Eine Frau mit Biss

Bloody Marie – Eine Frau mit Biss
(Innocent Blood)
mit Anne Pirallaud, David Proval, Rocco Sisto, Chazz Palminteri, Anthony LaPaglia, Robert Loggia, Tony Sirico, Tony Lip, Kim Coates, Marshall Bell, Leo Burmester, Rohn Thomas, Angela Bassett, Luis Guzman, Don Rickles
Regie: John Landis
Drehbuch: Michael Wolk
Kamera: Mac Ahlberg
Musik: Ira Newborn
FSK 18
USA / 1992

Marie ist ein einsamer fanzösischer Vampir in New York mit Prinzipien: Sie beißt keine guten Menschen. Doch an dem Mafiaboß Macelli tut sie sich gütlich – mit verheerenden Folgen: Macelli erwacht mit Superkräften zu neuem Leben und macht seine Leute mit kurzem Biß zu untoten Gangstern. Marie verliebt sich einstweilen in den Cop Joe. Nach einer gemeinsamen, bißfreien Liebesnacht bekämpfen sie gemeinsam die italienische Vampirmafia.

Horror1966´s Meinung:

Das Regisseur John Landis gern einmal ein bestimmtes Sub-Genre des Horrorfilms hernimmt und dieses mit einer ordentlichen Portion anreichert, weiss man ja schon durch seinen Kultfilm „American Werewolf“ aus dem Jahr 1981, in dem er den Werwolffilm auf sehr humoristische Art und Weise beleuchtet hat. 11 Jahre später war es die Vampir-Thematik, die für eine erstklassige Horror-Komödie herhalten musste, in der es aber keineswegs nur witzig, sondern streckenweise auch recht blutig zur Sache geht. Im Focus der Geschichte steht die hübsche Marie, die unter ständigem Hunger leidet, der aber nicht menschlicher Natur ist, denn Marie ist ein weiblicher Vampir, der seinen männlichen Opfern immer gut 5 Liter Blut abnimmt, worauf sich insbesondere die Cops und Gerichtsmediziner keinen Reim machen können. Einzig und allein Undercover-Cop Joe, der in eine berüchtigte Mafia-Organisation eingeschleust ist fällt ihr nicht zum Opfer, da Marie sich in ihn verliebt, doch dieser Umstand ist längst kein Freifahrtsschein für die echten Mitglieder der Organisation.

John Landis ist es auch hier ganz exzellent gelungen, den typischen Vampirfilm mit sehr viel Humor anzureichern, ohne das Geschehen dabei albern erscheinen zu lassen. Es handelt sich um genau die richtige Art von Witzigkeit, die den Ereignissen nahezu perfekt angeglichen wurde. Zudem enthält der Film auch durchaus blutige Passagen, ohne das jedoch unnötige Härte auftreten würde. Gerade das Zusammenspiel der beiden Komponenten aus Horror-und Komik ist es, die diesen Film so aussergewöhnlich gut und sehenswert macht, wie es auch schon bei „American Werewolf“ der Fall war. Das gesamte Szenario wirkt einfach richtig gut aufeinander abgestimmt, dazu gehören auch die teils sehr bekannten gesichter, auf die man in der Darsteller-Riege trifft. Hierbei ist besonders die Mafia-Garde brillant besetzt, mit Robert Loggia, Kim Coates und all den anderen hat man Schauspieler verpflichten können, die den von ihnen dargestellten Charakteren auch viel an Glaubwürdigkeit und Authenzität verleihen.

Mit der Zeit entfaltet sich hier eine charmante, aber phasenweise auch recht ernste Geschichte, in der insbesondere die vorgenommenen „Umstrukturierungen“ innerhalb der Verbrecher-Bande ein absoluter Höhepunkt sind, denn nachdem das Oberhaupt der Famile mit dem Vampir-Virus infiziert wurde kann man sich schon fast bildlich vorstellen, das er nicht das einzige Opfer bleiben wird.Und so wird die unheilvolle Infektion auf immer mehr Opfer übertragen, was jederzeit auf eine wirklich unterhaltsame Art geschieht, so das erst gar keine Langeweile Einzug halten kann. Trotz einer Laufzeit von gut 110 Minuten ist es den machern gelungen, keine langatmigen Phasen entstehen zu lassen, denn immer wenn es den Anschein hat, das sich die Szenerie etwas beruhigt, wird man im nächsten Moment schon wieder eines Besseren belehrt. Und so kann man dann auch ganzzeitig seinen Spaß an dieser herrlichen Vampir-Komödie haben, die man sich immer wieder gut anschauen kann und die auch nach fast 20 jahren rein gar nichts von ihrem vorhandenen Charme eingebüsst hat.

Wenn es überhaupt eine Schwachstelle in diesem sehr kurzweiligen Film gibt, dann ist es die entstehende Beziehung zwischen Marie und Joe, wobei es in erster Linie Anthony LaPaglia (Joe) ist, der auf die entstehende Liebe bezogen eher wie ein Fremdkörper wirkt. Geht er doch während der gesamten Geschichte viel eher auf Distanz zu Marie, so kommt die plötzliche Liebe doch schon fast wie aus heiterem Himmel und erscheint so nicht unbedingt sehr glaubhaft. Ganz egal, ob es sich dabei um seine Mimik oder Gestik handelt, es gibt im Prinzip gar keine Anzeichen für aufkommende Emotionen, sein Gesichtsausdruck ist beispielsweise die ganze Story über der gleiche und kann schon als stoisch bezeichnet werden. Dennoch soll dieser kleine Schwachpunkt keinesfalls das ansonsten erstklassige Gesamtbild trüben, das man von „Bloody Marie“ erhält, denn insgesamt gesehen hat man es mit einem tollen Film-Spaß zu tun, für den man eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen kann.

Fazit:

Auch wenn „Bloody Marie – Eine Frau mit Biss“ meiner Meinung nach nicht an die genialität eines „American Werewolf“ herankommt, hat John Landis einen weiteren, sehr unterhaltsamen Mix aus Horror-und Komödie geschaffen. Ein richtig gutes Darsteller-Ensemble gibt hier eine Kostprobe seines Könnens ab, was auch zum insgesamt sehr guten Gesamteindruck beiträgt. Lediglich Anthony LaPaglia ist als verliebter Cop nicht zwingend überzeugend, was man allerdings durchaus verschmerzen kann. Einige blutige Passagen verleihen dem Geschehen einen nicht übermäßig hohen Härtegrad, der aber trotzdem sehenswert und dazu auch vollkommen ausreichend ist. Letztendlich handelt es sich um ein Gesamtpaket, das kein Fan des Genres an sich vorrüberziehen lassen sollte, denn ansonsten hat man einen wirklich gelungenen Film verpasst.

8/10

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