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Grand Isle – Mörderische Falle

Posted on 19. Oktober 2020 By SplatGore Keine Kommentare zu Grand Isle – Mörderische Falle

Inhalt:

 

Wir schreiben das Jahr 1988: Ein bedrohlicher Hurrikan zieht über einem verschlafenen Nest in den Südstaaten auf. Walter und Fancy Franklins gewähren dem Hilfsarbeiter Buddy Unterschlupf, bis sich der Sturm gelegt hat. In ihrem stattlichen viktorianischen Anwesen versucht Fancy, den jungen Army-Veteranen zu verführen, während Walter ihn bittet, für eine beträchtliche Summe seine Frau umzubringen. Buddy wird zum Spielball der bösartigen Franklins …


 

Eigentlich sollte Buddy nur einen Zaun reparieren und bevor der Hurrikan kommt schon längst daheim sein. Leider wird er mit dem Zaun nicht ganz fertig und als er los will, springt sein Auto nicht an. Da beim Hurrikan auch keiner mehr unterwegs ist, muss er notgedrungen so lange dort bleiben, bis sich der Hurrikan gelegt hat. Was ihn aber hier erwarten wird, hat er wohl in seinen kühnsten Träumen sich nicht vorstellen können.

 

Hin und hergerissen zwischen dem Ehepaar, weiß er nicht so ganz woran er hier ist. Auf der einen Seite ist Walter (Nicolas Cage) mal mehr und weniger verrückt und man hat keine Ahnung, was er als nächstes vor sich hat, auf der anderen Seite ist dort seine Frau, die den Buddy unbedingt verführen will. Man weiß jetzt schon, dass es nicht lange gut gehen wird und irgendetwas passieren wird. Das lässt auch nicht wirklich lange auf sich warten. In dem Film hat man aber zusätzlich noch einen kleinen Story Twist mit eingebaut, sodass er sich noch einmal in eine andere Richtung bewegt, wie man anfangs noch vermuten könnte.

 

Nicolas Cage spielt hier wieder einmal brilliant. Da kann man über ihn sagen was man will, aber als Psycho nimmt man ihm die Rolle hier mehr als nur ab. Der Grad zwischen Genie und Wahnsinn liegt hier eben auch nicht so weit auseinander. Im Grunde fängt der Film recht ruhig an und entwickelt sich immer mehr und mehr, bis man am Ende angekommen ist, und wohl doch etwas anderes vermutet hätte. Die Umsetzung ist ganz ok (natürlich geht es immer mal etwas besser), aber im Grunde genommen ist Grand Isle ein recht solider Psychothriller.

 

6,5 / 10

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