Inhalt:
Während eines starken Schneesturms sucht der in die Heimatstadt zurückkehrende Vagabund Steve (RJ Mitte aus BREAKING BAD) Zuflucht in einer abgelegenen Kneipe. Als er dem raubeinigen Barkeeper Paul (Peter Outerbridge aus ES: WELCOME TO DERRY und SAW VI) anbietet, eine alte Schuld mit einer unglaublichen Geschichte zu begleichen, entwickelt sich eine schicksalhafte Nacht für alle Beteiligten. Der Weg in die Hölle ist voller Verwechslungen, Verrat und schockierender Gewalt. Ein mysteriöser Fremder namens Michael (Ari Millen aus ORPHAN BLACK und ICE CREAM MAN) scheint dabei eine zentrale Rolle zu spielen.
Nach Jahren kehrt Steve in seine Heimatstadt zurück. Selbst bei dem Tod seines Vaters ist er nicht zurückgekommen, was ihm der Barbesitzer Paul noch übel nimmt. Zumal Steve ihm auch noch Geld schuldet und auf einmal in einer Winternacht mit Schneesturm, ist er auf einmal in seiner Bar und will seine Schulden mit einer Geschichte begleichen. Doch kann eine Geschichte all das Geld und die aufgestauten Emotionen wieder wett machen?
The Oak Room spielt eigentlich auf 2 Schauplätzen. Zum einen in der Bar, wo Steve gerade reinkommt, zum anderen in der Bar Namens Oak Room. Zudem gibt es noch einige kurze Rückblendungen. Für einen füllenden Film ist dies eigentlich gar nicht mal so viel, aber wenn die Geschichte gut umgesetzt ist, dann reicht dies allemal aus. Die Rückblendungen halten sich aber eher in Grenzen, sind aber für den Film gerade am Ende von Bedeutung.
Wenn man sich die Inhaltsangabe durchliest, dann ist man eigentlich genauso ratlos wie vorher. Es ist zudem auch recht schwierig etwas über den Film zu schreiben, ohne zu spoilern. Auch wenn nicht so viel passiert, so will man einem nicht gleich alles vorweg nehmen. Es gibt wenige solcher Filme, wo lange Zeit nichts passiert, die sich aber immer weiter steigern und eine Atmosphäre aufbauen. Gerade bei dem erzählen der Geschichte fragt man sich, wie es weiter geht, bis es ans Ende geht. The Oak Room ist nur ansatzweise ein wenig brutal, vieles spielt sich im Kopf ab, daher keinen blutrünstigen Thriller erwarten. Man muss sich hier darauf einlassen und das ist etwas, was heutzutage nicht mehr viele können.
Wertung: 6,5 / 10
Mit freundlicher Unterstützung von Blacklava & INDEED FILM






