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Ninja – Champion on Fire

Posted on 12. Juli 2014 By HenrX Keine Kommentare zu Ninja – Champion on Fire

Story? Stuart (der richtige Name will mir einfach nicht mehr einfallen) kommt aus dem Gefängnis frei, geht nicht über Los und zieht keine 4000 Dollar ein. Da er nun 5 Jahre in einer Holzhütte gesessen hat, wo ein Scherzkeks, ein Schild mit „Jail“ drauf aufgehängt hat, dürstet er nach Rache. Antonio, ein Missionar in China hat ihn verpfiffen. Stuart macht sich nun auf den Weg ihn 5 mal umzubringen, für jedes Jahr im Gefängnis einmal. Richard (auch der Name ist mir entfallen) will seinen Bruder retten und düst hinterher. Achso Stuart, Richard und 2 Halunken sind Ninjaaaaaa!

Eigentlich muss man ja nicht viel mehr als Joseph Lai sagen, um eine grobe Ahnung zu haben, was einen hier storytechnisch erwartet, nichts. Wo Godfrey Ho, man munkelt ja das er hier Regie geführt hat, wenigstens ein bisschen versucht die 2 Teile zusammen zu fügen. Könnte man Lais Arbeit mit zwei gleichpoligen Magneten vergleichen und wenn man als geneigter Ninjafan auch noch gleichgepolt ist, wird’s ein Triple-Abstoßer.

Das Dumme an dem ganzen, das man den Film drehen und wenden kann (In dem Falle vor- und zurückspulen) kann wie man will er ergibt einfach keinen Sinn. Der Easternteil mit Antonio handelt davon, das der Missionar mit ner riesigen Kreuzkiste auf dem Buckel eine kleine Statur zurückholen will, ihm schließt sich warum auch immer, der Chinese Dragon an. Später kommt noch eine Frau dazu, die nur dazu dient von Antonio geohrfeigt zu werden. 80 Minuten wird eigentlich nur durch die Gegend gelaufen und ab und zu mal gekämpft. Diese sind aber recht gut choreografiert. Highlight des Filmes, dürfte aber sein als Antonio aus seinem Kreuz ein Maschinengewehr holt. Ob man da nach Italien zu Django geschielt hat?

Der Ninjateil, ist mal wieder mehr als mager, die Kämpfe sind kurz und unspektakulär. Auf verblüffende Ninjatechniken muss man auch verzichten. Wenigstens hat Joseph Lai mal wieder die modischen Ninjastirnbänder ausgepackt. Diese werden auch in der Freizeit getragen, schließlich ist man ja ein Geheimbund und jeder sollte wissen das man ein Ninja ist.

Im Original heißt der Film Ninja Hunt, da muss man aber aufpassen, ein Jahr später hat nämlich der Herr Lai noch einen Film des gleichen Namen mit Richard Harrison und Stuart Smith gedreht. Dieser ist aber auch nicht besser.

Den Film gibt es bis jetzt nur auf VHS in Deutschland und besitzt neben Ninja – Licensed to Terminate das hässlichste Cover, da vollkommen unspektakulär und ohne bildliche Übertreibungen.

Alles in allen, könnte man sich den Film gut geben wenn man den Ninjateil weglassen würde oder vielleicht doch nicht.

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HenrX` Mumpitz Tags:1986, Hongkong, Joseph Lai, Lucy Kim, Ninja, Patrick Kelly, Richard Harrison, Stuart Smith, Yick Chang

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