Halloween Haunt

 Inhalt:

2019: An Halloween stoßen die Studentin Harper (Katie Stevens) und ihre Freunde auf ein Spukhaus, das ihnen vor Augen führt, dass manche Albträume wahr sind. Genau am gruseligsten Tag des Jahres so eine unheimliche Entdeckung zu machen, ist für die Gruppe wie eine Einladung, sich auf dieses Haus einzulassen. Also geben alle am Eingang ihre Handys ab und der Spaß kann losgehen. Die ersten „gruseligen“ Attraktionen können die Jugendlichen nicht beeindrucken, doch bald werden sie eines besseren belehrt werden. An der nächsten Station wird ein Mädchen grausam gefoltert  – oder doch nicht? Die Freunde sind sich nicht einig, ob hier nicht eher überzeugende Schauspieler am Werk sind. Je tiefer sie in das Haus vorrücken, desto mehr bemerken sie, dass sie dem Spuk nicht mehr entfliehen können. In der Hoffnung, irgendwann doch einen Ausweg zu finden, haben sie keine andere Wahl, als sich weiter auf das mörderische Experiment einzulassen. Wie viele von ihnen können den tödlichen Räumen entfliehen?

 

 

  

Halloween ist ja gerade in den USA für Teenager ein Highlight im Jahr. Es wird sich schon früh alles geplant, damit es dann am 31.10. so richtig hoch hergeht. Die kleinen ziehen durch die Straßen und sind auf der suche nach etwas süßem, die älteren stehen eher auf Partys. Je ausgefallener, desto besser. Und was gibt es da besseres, als wenn es ein Haus gibt, dass für gruselige Attraktionen bekannt ist und man dort einen Schrecken nach dem anderen eingejagt bekommt?

  

Die Richtung in Halloween Haunt wird also klar vorgegeben und man kann sich auf einen Slasher und eine Mix aus Escape Room einstellen. Anfangs denken die Freunde noch nicht daran, dass hier etwas schlimmes passieren kann. Es wird geschrien und sich erschreckt und man hat seinen Spaß, doch diejenigen die hier die „Erschrecker“ spielen werden immer zudringlicher, bis dann irgendwann das erste Blut fließt. Spätestens dann weiß man, dass es sich nicht mehr um Spaß handelt, sondern um blutigen ernst und der nackte Kampf ums Überleben hat spätestens jetzt angefangen!

  

Wie gesagt vom Verlauf her ist es genau so, wie man es sich vorgestellt hat. Am Ende ist es wirklich so wie bei Escape Room. Man ist in einem Raum eingesperrt und muss Rätsel lösen, um hier raus zu kommen, doch eben auf blutige Art und Weise. Hier geht es ordentlich zur Sache, was auch die FSK 18 Freigabe gerechtfertigt. Es werden hier mehrfach Köpfe zertrümmert / zerfetzt, was vor allem für die Gorefans interessant sein dürfte. Der Rest ist ein kleines Katz und Maus Spiel, wie man hier aus dem Haus raus kommt und das ist gar nicht  mal so einfach wie gedacht. Wer das Genre mag sollte unbedingt ein Auge auf Halloween Haunt werfen, denn damit macht man nichts falsch.

  

7 / 10

 

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