Rambo: Last Blood

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John Rambo (Sylvester Stallone) hat viele große Schlachten in seinem Leben geschlagen – nun soll endlich Schluss sein. Zurückgezogen lebt der Kriegsveteran inzwischen auf einer abgelegenen Farm in Arizona. Doch der einstige Elitekämpfer kommt nicht zur Ruhe. Als die Enkelin seiner Haushälterin Maria (Adriana Barraza) verschleppt wird, begibt sich Rambo auf eine Rettungsmission jenseits der amerikanischen Grenze nach Mexiko. Schon bald sieht er sich dort einem der mächtigsten und skrupellosesten Drogenkartelle gegenüber. Die vielen Jahre im Kampf mögen Rambo gezeichnet haben, aber sie haben ihn nicht weniger gefährlich gemacht.

 

  

 

Ein letztes mal wird John Rambo in die Schlacht ziehen. Nach dem ersten Teil (First Blood), bekommen wir nun mit Last Blood den vermutlich letzten Rambo Film zu sehen. Aber irgendwann ist es auch mal Zeit um loszulassen, auch wenn es sicherlich viele Fans dieser Rolle gibt, doch Rambo aka Sylvester Stallone ist mittlerweile weit über 70 Jahre, daher kann man es voll und ganz verstehen, dass er nicht mehr die Kriegsmaschine ist, die man noch von früheren Werken her kennt.

  

Auch wenn sich Rambo seit einiger Zeit niedergelassen hat, doch vergessen kann er die Zeit von damals nicht. Er will auch heute noch allen helfen, doch er muss sich eingestehen, dass auch er es nicht immer schaffen kann (z.B. Rettungsmission zu Beginn des Filmes). Als dann noch das junge Mädchen verschleppt wird, so begibt er sich ein allerletztes mal auf eine Befreiungsmission, bei der es viele Menschenopfer geben wird…

  

Man darf den heutigen Rambo nicht mit früher vergleichen, alleine schon wegen der Geschichte. Auch wenn es etwas seltsam ist, dass Rambo alleine und ohne Schutz direkt in das Kartell rennt, um das seine Enkelin da raus holen will, überlebt er dies, aber schwer verletzt. So etwas wäre ihm wohl früher nicht passiert. Es setzt ein Umdenken im Kopf ein, das man bewusst wahr nimmt, auch wenn man es als Fan nicht wahr haben will. Am Ende aber bringt er in bester Rambo Manier, einem nach dem anderen um die Strecke und das teilweise auch sehr brutal. Man muss dem Film eine Chance geben, den er ist wirklich gut gemacht, auch wenn der Name Rambo hier vielleicht viel zu viel Erwartungen aufbaut.

  

7 / 10

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