Prey - Beutejagd

 

Inhalt:

 

 

 

In Amsterdam häufen sich die abgerissenen Menschenteile. Verdächtigt die Polizei zunächst überzüchtete Kampfhunde, bekommen es die Gesetzeshüter so richtig mit der Angst zu tun, als sie des blutigen Rätsels Lösung erfahren: Ein 300-kg-schwerer Löwe hat die Stadt der Grachten zu seinem Lieblingsjagdgebiet auserkoren. Das ist für die Amsterdamer Bevölkerung nicht nur lebensbedrohlich, sondern könnte auch die gesamte Infrastruktur zum Erliegen bringen, denn nicht einmal Straßenbahnen sind vor dem König des Dschungels sicher. Als die Lage an die Öffentlichkeit dringt, machen sich jede Menge Hobby-Großwildjäger auf die Suche und spitzen damit die ohnehin schon brenzlige Situation noch weiter zu. Ermittlerin Lizzy (Sophie van Winden) ist überzeugt, dass nur der erfahrene Löwenexperte Jack (Mark Frost) der Bedrohung Herr werden kann ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tierhorrorfilme sind immer wieder populär, obwohl sie zum Teil nur Nischenfilme sind. Dick Maas (u. a. Die Flodders) hat das Thema aufgenommen und sehr gut umgesetzt. Filme aus Holland sind hier eher Mangelware, doch hier hat man wirklich sehr viel richtig gemacht. Man macht keine große Story darum wo der Löwe herkommt und was es mit ihm auf sich hat. Nachdem man sich der Gefahr bewusst ist, das es tatsächlich ein Löwe ist und keine überzüchteten Kampfhunde, so muss man sich etwas einfallen lassen, wie man das Tier aufspüren und unschädlich machen kann.

 

 

 

Man kann es sich schlecht vorstellen, dass ein riesiger Löwe unentdeckt durch Amsterdam läuft und dort auf Beutejagd geht. Man hat es aber richtig gut umgesetzt und es macht wirklich Spaß sich das ganze anzuschauen. Wenn der Löwe dann zugreift, dann wird es richtig blutig. Man lässt hier wirklich nichts ungeschönt und zeigt die blutigen Ergebnisse, die man hier hinterlässt. Gleich zu Beginn bekommt der Zuschauer schon eine sehr blutige Einleitung zu sehen. In Sachen Gore bekommt man hier also einiges geboten.

 

 

 

In den Niederlanden ist der Film erstaunlicherweise gefloppt, was wohl an mangelnder Werbung und einem irreführenden Plakat liegt, doch in China z. B. haben über 1,5 Millionen den Film im Kino gesehen. So etwas ist immer sehr schade, dass ein Film durch falsche Werbung einem vorenthalten wird, bzw. einem etwas falsches versprochen wird. Man hat oftmals eine andere Erwartung an etwas, doch es kommt immer wieder vor, dass man eines besseren belehrt wird – wie auch hier. Ein solider Tierhorrorfilm, der sich in diesem Genre keinesfalls verstecken muss und durchaus gefallen kann.

 

 

 

7 / 10

  • Neu

  • Beliebteste News

Loading
Loading