Phonomanie

Inhalt:

Ein maskierter Mann in Anzug verschafft sich Zutritt in eine Wohnung, tötet heimlich, systematisch und geräuschlos alle dort Anwesenden auf bestialische Weise. Unbemerkt verlässt er den Tatort. Bei einem Wochenendtrip einige Zeit später stellen Samantha und ihre Freunde fest, dass dieser Vorfall wohl nicht der einzige war, denn der Täter hat eine Schneise des Grauens hinterlassen. Kurzerhand beschließen sie in der Sache selbst etwas zu recherchieren, ohne zu ahnen was sie damit für eine Kettenreaktion in Gang setzen. Ein grausamer Horrortrip beginnt, denn jemand spielt ein tödliches Spiel…. Vertraust du deinen Freunden?

 

  

 

Independentfilme aus Deutschland sind leider sehr rar gesät, doch umso erfreulicher ist es, wenn man am Ball bleibt, sich weiter entwickelt und bei seinen nächsten Film sich auf die nächste Stufe begibt. Nach Lock the doors hat sich Stefan Peschmann seiner nächsten Aufgabe gewidmet und diese wirklich sehr gut umgesetzt. Was uns mit als erstes ins Auge gestochen ist, sind die schönen Kameraeinstellungen und die super close up´s. Auch wenn dies für viele vielleicht nur Kleinigkeiten sind, so prägen sie doch enorm die Filme und verleihen ihnen das gewisse etwas.

 

Die Story ist nichts neues (was auch nicht schlimm ist) und man merkt, dass es sich hierbei um einen Filmfan handelt. Immer wieder fallen Wörter oder Anlehnungen an Horrorfilme wie Halloween, Wrong Turn, Freddy Krüger und noch viele mehr. So etwas freut den Filmfan in sich auch, wenn man diese entdeckt. Ohne es böse zu meinen und bitte nicht falsch verstehen, aber die Leistungen der zahlreichen Darsteller sind allesamt wirklich gut. Gerade im Independentfilm hat man nicht immer Darsteller, die schon Erfahrung vor der Kamera haben, aber vor allem beim sichten des Trailers, waren wir hiervon schon sehr angetan. Man freut sich, dass der Film flüssig läuft und sich schön entwickeln kann.

  

In Sachen Gore geht es hier richtig ab. Es wird drauflos gemetzelt, als ob es kein Morgen mehr geben würde. Die Effekte sind hierfür alle sehr gut umgesetzt, vor allem die vielen Köpfe, die man hier regelrecht platzen lässt, bzw. sie von ihrem Inhalt befreit! Auch die andern kills sind recht gut umgesetzt mal mehr, mal weniger spektakulärer. Genauso haben wir es uns gewünscht und haben genau das bekommen. Ein Slasher der sich nicht immer zu ernst nimmt, einige Klischees erfüllt (ja, es gibt auch nacktes Fleisch zu sehen) und ein wenig mit dem Zuschauer spielt, der bis zum Ende raten darf, wer denn der Killer ist. Wir freuen uns in Zukunft mehr sehen zu dürfen!

 

 

7,5 / 10

 

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