Trauma - Das Böse verlangt Loyalität

Inhalt:

Vier Freundinnen besuchen einen ländlichen Ort in Chile. Dort werden sie von fremden Männern angegriffen und misshandelt. Als die Gruppe Hilfe bei der Polizei sucht, muss sie feststellen, dass im Blut der Angreifer eines der dunkelsten Kapitel der chilenischen Geschichte verankert ist.

 

   

 

Von der Geschichte her ist es natürlich nichts neues. Ein paar Freunde (hier nur Freundinnen) fahren aus der Stadt, um auf dem Land zu entspannen und Party zu machen. Solcher Filme gibt es natürlich schon zur Genüge, doch wenn die Umsetzung richtig gemacht ist und man unterhalten wird, warum auch nicht? Leider gab es aber schon viele schwarze Schafe unter solchen Filmen, sodass es nicht leicht ist, sich die guten heraus zu picken. Trauma ist zum Glück einer dieser besseren Filme!

 

Wenn schon Vergleiche zu Filmen wie „I spit on your grave“ oder „Serbian Film“ gemacht werden, dann heisst das nicht gleich immer etwas gutes. An den Serben wird man zumindest gleich am Anfang erinnert, wo es schon richtig hart zur Sache geht. Dies ist schon durchaus brutal umgesetzt worden. Brutal ist der Film in vielen Szenen. Es wird so oft so kompromisslos vorgegangen, dass sich als Zuschauer das ein oder andere mal ein Gefühl des Unbehagen breit macht. Mit einigen Splatter Effekten (die zum Glück weitestgehend selbst gemacht sind), bekommen die Gore Hounds auch noch ein paar „Leckereien“ geboten. Hier hat man auf jeden Fall nicht zu viel versprochen, wenn es darum geht, dass dieser Film ein Schlag in die Magengrube ist!

 

Schiebt man mal die ganzen brutalen Szenen bei Seite, so kommt dennoch ein schön inszenierter Film rüber. Die Einstellungen sind wirklich klasse und man wird ein wenig in den Bann gezogen. Da helfen natürlich auch eine kleine Tanz – Striptease – Einlage, oder dem Liebesspiel von 2 Freundinnen beizuwohnen. Hier passt wirklich alles zusammen, was recht erfreulich ist, denn oft bekommt man einen Film zu sehen, der entweder ganz nett anzuschauen ist, oder überaus brutal. Die Mischung hat man gut gemacht, auch wenn man verstehen kann, wenn viele bei den ersten Minuten die Finger vor die Augen halten müssen. Trauma ist auf jeden Fall eine klare Empfehlung, wer auch o. g. Filme mag!

  

8 / 10

 

 

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