Redcon-1: Army Of The Dead

 Inhalt:

England steht eine Apokalypse bevor. Im Süden des Landes ist ein gefährliches Virus ausgebrochen, der alle betroffenen Menschen mutieren und sie zu Zombies werden lässt. Dem Militär ist es gelungen das betroffene Gebiet einzugrenzen, doch steht sie ihrer schwierigsten Mission noch gegenüber. Um überhaupt eine Chance gegen die Epidemie zu haben, muss Captain Stanton (Oris Erhuero) und seine Spezialeinheit in das Quarantänegebiert. Ihr Auftrag: Die Suche nach dem Genforscher Dr. Raynes (Robert Goodale), der mit seinen Versuchen den Virus geschaffen haben soll und somit die einzige Hoffnung auf Heilung ist. Doch die Zombies sind nicht die einzige Bedrohung, die auf das Rettungsteam lauert.

   

  

Wenn ihr meint, das ganze hört sich ein wenig wie 28 days later an, da habt ihr vollkommend Recht. Nicht nur das mit England der gleiche Schauplatz gewählt worden ist, sondern auch, dass es sich hierbei um Infizierte und nicht um Zombies handelt. Im Gegensatz zu Zombies, die normalerweise nur sehr langsam und unkontrolliert agieren, so sind Infizierte teilweise rasend schnell und entwickeln sich auch noch weiter, obwohl sie eigentlich schon Tod sind. Das ganze bringt so natürlich etwas an Schnelligkeit mit sich.

 

Eigentlich kann man die Story ebenfalls miteinander vergleichen, da ein Virus ausgebrochen ist und man es so schnell wie möglich unter Kontrolle bekommen möchte. Das es dabei nicht ganz einfach wird und zahlreiche Todesopfer mit sich führen wird, sollte eigentlich auch klar sein. Die 18er Freigabe sagt heutzutage leider nicht mehr all zu viel aus, doch hier hält sie, was sie verspricht. Es wird ordentlich Blut fließen. Die Effekte hat man stellenweise wirklich sehr gut umgesetzt, teilweise aber auch ein klein wenig übertrieben. Z.B. hat man aus einem kleinen Schuss, eine große Fontäne an Blut fließen lassen, wie man es aus den japanischen Filmen her kennt. Das ganze ist aber nicht schlimm und wird sicherlich auch vielen sogar gefallen.

  

Das wichtigste ist am Film ja der Unterhaltungswert. Wenn dieser zu kurz kommt, so kann man machen was man will. Da Zombie bzw. Infiziertenfilme ja recht ähnlich gestrickt sind, so weiß man teilweise vorher schon, was einem erwartet. Hier ist es auch nichts anderes, auch wenn die Story teilweise ein wenig hinterherhinkt. Es kommt leider mehr als einmal vor, dass man sich fragt warum man das ganze so und nicht anders umgesetzt hat. Leider wollen wir hier nicht zu viel verraten, aber wenn man den Film sieht, dann merkt man es. Dadurch hat man leider ein wenig an Potenzial eingebüßt, was doch recht schade ist. An die Qualiät von 28 days / weeks later kommt der Film zwar nicht heran, aber wenn man mit den Filmen etwas abgewinnen kann, dann sollte man hier ruhig auch mal einen Blick riskieren.

  

6,5 / 10

 

 

 

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