Shapeshifter

 

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Der Neurowissenschaftler Dr. Andre Mason (Thomas Kretschmann) hat ein Mittel erfunden, dass das Bewusstsein von Menschen erweitert. Nun erhofft sich der Wissenschaftler von dem Präparat, dass es den Menschen einen Blick auf die andere Seite erlaubt, um mit ihren verstorbenen Lieben wieder in Kontakt treten zu können. Denn Mason hat selber eine dunkle Vergangenheit und hat noch immer mit dem Tod seiner geliebten Frau und seines Sohnes zu kämpfen. Kurzerhand quartiert er sich in einer abgelegenen Villa ein, um dort Tests an sich und seinen Mitstreitern durchzuführen. Sie injizieren sich die Droge und stellen fest, dass das Mittel tatsächlich wirkt, denn sie können nun mit übernatürlichen Erscheinungen interagieren. Doch dieser Fortschritt bringt auch Nebenwirkungen mit sich. Denn dunkle Wesen haben nun ein Auge auf den Wissenschaftler und sein Gefolge geworfen. Schließlich befindet sich Andre im Grenzbereich zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten und muss sich entscheiden: Will er zurück zu seiner toten Familie oder hilft er lieben seinen Wissenschaftler-Kollegen, die ohne seine Hilfe das Experiment nicht überleben werden?

 

 

 

 

 

Shapeshifter heisst übersetzt Formwandler. Auch wenn das Böse sich nicht großartig verwandelt, sondern immer die gleiche Form beibehält, so ist das äußere Erscheinungsbild schon einmal nicht schlecht anzusehen. Als es damals den Sohn von Andre geholt hat, hat man es noch nicht sehen können, doch mit dieser Mixtur wurde es quasi sichtbar. Doch ist das ganze tatsächlich so, oder bildet man sich das nur ein, da man auf einer Droge ist? Das gilt es in dem Film u.a. auch heraus zu finden.

 

 

 

Bei den ersten Versuchen mit dieser Droge, ist man scheinbar in einer anderen Dimension. Hier tauchen Personen auf, wie u.a. sein verstorbener Sohn und seine Frau. Kann man diese wieder in die reale Welt zurückholen, oder ist doch alles nur Scharlatan? Gerade solche Filme, wo die Realität mit etwas anderem vermischt wird, sind immer recht interessant, da man nicht immer unbedingt sagen kann, woran man denn gerade ist. Hier ist es genauso. Auch der Spannungsgrad steigt rapide an, vor allem wenn das „Ding“ es auf die Wissenschaftler abgesehen hat.

 

 

 

Shapeshifter hat eine gute Atmosphäre und ist stellenweise etwas blutig, was man nicht unbedingt erwartet hätte. Man fängt wirklich sehr gut an und hat eine tolle Erzählweise. Zwischendrin hakt es dann ab und an mal, bevor man dann am Schluss wieder in die vollen geht. Hätte man hier und da noch etwas an den Stellschrauben gedreht, hätte man hier wirklich von einem Geheimtipp sprechen können. Aber auch so macht es Spaß und es ist zwar nichts neues, doch immerhin hat man es schön verpackt und neu umgesetzt. Ein Blick lohnt sich allemal.

 

 

 

7 / 10

 

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