The Autopsy of Jane Doe

Inhalt:

 

Ein Haus irgendwo in den USA ist Schauplatz eines grausamen Verbrechens. Während die Ermittler den Tatort untersuchen, entdecken sie im Keller eine nackte Frauenleiche (Olwen Catherine Kelly) begraben. Austin (Emile Hirsch), der zusammen mit seinem Vater Tommy (Brian Cox) als Gerichtsmediziner arbeitet, wird mit der Inspektion des leblosen Körpers beauftragt. Die tote Frau gibt jede Menge Rätsel auf: Ihre Personalien können nicht herausgefunden werden und selbst ihre Fingerabdrücke sind nicht im Polizeisystem registriert. Sie ist eine vollkommen Unbekannte, weshalb sie einfach nur noch Jane Doe genannt wird. Während Austin und Tommy die Autopsie durchführen, wird das Geheimnis um Jane immer mysteriöser. Plötzlich geschehen Dinge, die sich nicht rational erklären lassen. Und schon bald müssen Vater und Sohn feststellen, dass die Tote viel lebendiger ist, als ihnen lieb ist…

 

 

 

Ein Film über die Autopsie von einer unbekannten Frau? Das ganze hört sich erst mal recht langweilig an, vor allem das ganze in 90 Minuten zu packen. Wie will man das machen, damit man nicht vor lauter Langeweile ausschaltet, oder gar einschläft? Doch genau wie man es richtig macht, bekommen wir hier zu sehen. Immer wenn man denkt, das kann man nicht toppen, wird noch einer drauf gesetzt und man reibt sich verwundert die Augen.

 

Der Film baut natürlich seine Rahmenhandlung auf. Vom finden der Leiche, bis hin zu den Leichenbestattern und das sie eigentlich schon Feierabend machen wollen, bis dann die Polizei den Leichnam vorbei bringt. Die Autopsie fängt auch ganz gewöhnlich an, doch entwickelt sich rasend schnell zu etwas, das man ganz und gar nicht vergessen wird. Das Glöckchen am Fußzeh (um sicher zu stellen, dass sie nicht Scheintot sind) wird natürlich auch zum Einsatz kommen, doch dass ist bei weitem nicht der gruseligste Moment, in dem Film.

 

Man muss schon verdauen können, wie man den ganzen Körper zerlegt, um nach der Todesursache zu suchen. Dabei kommt auch der Y-Schnitt zum Einsatz, um die Innereien zu entnehmen. Natürlich ist das ganze nicht ohne, muss aber sein. Es kommen nach und nach Sachen heraus, die eigentlich gar nicht wahr sein können. Bemerkenswert ist aber, wie man die Spannungsschraube immer weiter und weiter anzieht, bis man gefesselt zuschaut und nicht wirklich glauben kann, was man zu sehen bekommt. Eine ganz klare Empfehlung!!!!

 

 

Wertung: 9 / 10

 

 

 

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