Das Kindermädchen

Inhalt:

 

Die Eheleute Phil (Dwier Brown) und Kate Sterling (Carey Lowell) müssen arbeitsbedingt von Chicago nach Los Angeles ziehen, nachdem sie gerade ein Baby bekommen haben. Dort angekommen machen sie sich sogleich auf die Suche nach einem Kindermädchen für die Betreuung ihres neugeborenen Sohnes und finden schon bald eine junge Studentin, die für den Job wie geschaffen scheint. Als diese plötzlich bei einem Unfall ums Leben kommt, entscheidet sich das Paar für das freundliche Kindermädchen Camilla (Jenny Seagrove). Doch die Fassade täuscht: Die teuflische Nanny hat keine guten Absichten und das Ehepaar ahnt noch nicht, welche schrecklichen Pläne die sympathisch wirkende Dame in Wahrheit verfolgt. Erst als sie von den verschwundenen Kindern in der Gegend hören, werden Phil und Kate langsam misstrauisch...

 

 

 

Der Regisseur von „Der Exorzist“ zeigt, dass er sich in Sachen Horror auskennt. Dies ist natürlich eine ganz andere Thematik, aber auch hier ist man von Anfang bis Ende in den Bann gezogen und man saugt es förmlich auf, in dem man wissen will was es mit dem Kindermädchen auf sich hat und warum sie immer mit den Babys im Wald verschwindet und diese dann auch nie wieder auftauchen. Die Antwort findet man natürlich im Film und ohne zu viel verraten wollen, spielt der Wald eine sehr große Rolle.

 

Es gibt ein paar Parallelen zu „Tanz der Teufel“. Das mag daran liegen, dass der Wald teilweise lebendig ist, eben wie in dem genannten Klassiker. So beschützt dieser auch mal das Kindermädchen, in dem sie von ein paar Schurken durch den Wald verfolgt wird. Da wird es gleich auch einmal richtig blutig. Die Effekte sind erfreulicherweise alle handgemacht, was sehr positiv ist. Auch in Sachen Härte bekommt man doch mehr zu sehen, als man denken mag. Da ist es auch kein Wunder, dass der Film nach gut 25 Jahren vom Index runtergekommen ist.

 

Nach bald 30 Jahren hat der Film keineswegs an seinem Charme verloren. Der Unterhaltungswert ist nach wie vor noch sehr hoch. Das wird vermutlich auch noch die nächsten 30 Jahre so sein. Ich hoffe, dass mit dieser Veröffentlichung viele diesen Film sehen und so eine kleine Perle des Horrorfilms erleben dürfen. Gerade wenn man mit solchen Filmen aufgewachsen ist, freut man sich, dass diese nun (zumindest die meisten), immer mehr der breiten Masse zugänglich gemacht werden.

 

 

 

Wertung: 8,5 / 10

 

 

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