The Girl with all the gifts

Inhalt:

 

In einer gar nicht so weit entfernten Zukunft sorgten Pilze dafür, dass fast alle Menschen zombieartige Wesen mit großem Verlangen nach Fleisch geworden sind. Die gefährlichen Kreaturen werden „Hungries“ genannt und die einzige Chance, sie zu heilen, besteht in ein paar Kindern. Deren Mütter wurden während der Schwangerschaft infiziert, der Nachwuchs aber wirkt noch vergleichsweise normal. Dr. Caldwell (Glenn Close) führt Experimente an den Kindern durch, Sergeant Parks (Paddy Considine) behält sie während des täglichen Schulunterrichts im Auge. Ein Kind unterscheidet sich deutlich von den Altersgenossen in der Militärbasis: Melanie (Sennia Nanua), sie ist intelligenter, will ständig lernen und hat viele Einfälle. Als Hungries die Basis überrennen, entkommt Melanie mit Dr. Caldwell, Sergeant Parks und ihrer Lieblingslehrerin Miss Helen Justineau (Gemma Arterton). Draußen warten Chaos und Zerstörung…

 

 

Von der Geschichte her hört sich das ganze gar nicht so uninteressant an. Gerade wenn die Welt am Abgrund ist und nichts mehr so ist, wie man es kennt. Überall rennen Zombies, bzw. Infizierte herum und freuen sich auf Menschenfleisch. Diese Infizierten sind aber nicht sehr typisch, denn sie scheinen kein Menschenfleisch (Blut?) zu riechen, sondern nur wenn man eine hektische Bewegung macht, machen sie Jagd auf einen. So kann man vorsichtig an ihren vorbei spazieren, was natürlich immer mit einem Nervenkitzel verbunden ist. Ob einem das nun gefällt, sei mal dahin gestellt.

 

Die infizierten Kinder werden alle in Zellen festgehalten und kommen nur zum Unterricht raus. Dabei werden sie aber an einen Rollstuhl gefesselt, damit sie ja nicht die wenigen Überlebenden in der Basis beissen können und somit das Virus weiter zu übertragen. So bekommen die Kinder zwar etwas anderes zu sehen, aber sie wissen dass sie keine Chance haben, hier mal raus zu kommen. Die einzigste Gelegenheit kommt erst, als das Camp angegriffen wurde und man flüchten muss. Dabei nehmen sie die junge Melanie mit, die hier noch sehr nützlich werden soll.

 

Man ist hier sichtlich bemüht, einen soliden Film auf die Beine zu stellen. Das gelingt aber leider nur bedingt. Es kommt einfach nicht die Stimmung herüber, wie sie eigentlich aufgebaut werden sollte. Melanie spielt ihre Rolle wirklich herausragend und trägt den Film somit auf ihren Schultern. Man denkt erst, dass dieses Mädchen doch normal sei, doch als sie draußen auf Nahrung trifft, beisst auch sie zu. Die Idee ist wieder sehr gut, aber die Umsetzung ist doch eher etwas fade ausgefallen, denn der Unterhaltungsfaktor ist leider nicht so hoch, wie man ihn sich gewünscht hat.

 

 

Wertung: 5,5 / 10

 

 

 

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