The Editor

Inhalt:

 

Rey Ciso (Adam Brooks) war früher der beste Film-Cutter weit und breit, doch ein tragischer Unfall im Schneideraum, bei dem er vier Finger verlor, bereite seinem Erfolg ein Ende. Mit seinen hölzernen Fingerprothesen ist er seitdem gezwungen, sich mit dem Schneiden billiger Trash-Filme über Wasser zu halten. Doch sein trister Alltag wird von einem Tag auf den anderen wesentlich aufregender, als mehrere Darsteller seines neuesten Projekts auf brutale Weise das Zeitliche segnen. Da den Opfern genau die Finger abgetrennt wurden, die auch Rey fehlen, rückt der Cutter schnell als Hauptverdächtiger ins Zentrum der Ermittlungen. Der versucht daraufhin, seine Unschuld zu beweisen, zweifelt aber zunehmend an seinem eigenen Verstand. Könnte er vielleicht tatsächlich etwas mit den Morden zu tun haben?

 

 

 

The Editor ist eine schöne Hommage an die 80er Jahre. Nicht nur das Slasher Genre wird hier gut verwendet, sondern auch die italienischen Giallo Filme, die damals sehr populär waren. Auch die teilweise grellen Farben hat man aus diesem Genre her übernommen, was eine wirklich nette Idee ist. Aber so ziemlich alles an den Film erinnert an „die gute alte Zeit“. Was auch gut ist, dass man den Film nicht so ernst gemacht hat, sondern ihm auch eine gewisse Note an Trash verliehen hat. So passt es auch, dass immer mal wieder nackte Menschen (sowohl Männer wie Frauen) durchs Bild huschen.

 

Der Film ist so aufgebaut, wie man es eigentlich erwartet hat. Es passiert etwas, man nimmt natürlich den Editor in Verdacht, da es am naheliegendsten ist und so wird einer nach dem anderen um die Ecke gebracht. Hier versucht man wieder das Spielchen, dass der Zuschauer sich schon Gedanken macht, wer denn der Mörder ist, bis es am Ende zur überraschenden Auflösung kommt. Mit den Schauspielern Udo Kier und Laurence R. Harvey hat man auch ein paar bekannte Gesichter verpflichten können, die auch eine gute Rolle in The Editor übernehmen.

 

Was sehr erstaunlich ist, sind die Effekte. Erfreulicherweise sind diese alle Handgemacht. Das gibt immer gleich einen Pluspunkt, als wenn diese nur am PC entstanden sind. Hier reiht sich wirklich ein derber Effekt nach dem anderen ein. Man hat sich wirklich Mühe gegeben und auch das passt wieder, zu der Zeit in den 80ern, wo man es gerne etwas härter hat zugehen lassen. Wenn man weiß in welche Richtung der Film schlägt und was er huldigt, dann wird man seinen Spaß damit hat (sofern man damit etwas anfangen kann), aber auch so ist er unterhaltsam, wenn man ein wenig Trash nicht abgeneigt ist.

 

 

Wertung: 7 / 10

 

 

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