Angriff der Lederhosenzombies

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Als wahres Wundermittel preist der geldgeile Hotelier Franz (Karl Fischer) dem Investor Chekov (Kari Rakkola) das „Solanum +10“, seine Allzweckwaffe für Immerschnee, an, kurz bevor dem Russen die grüne Wunderbrühe ins kantige Gesicht spritzt. Schnell schlägt seine Haut Pusteln, während das Reden zum Grunzen verkommt. In „Ritas Gaudihütte“ fällt solch exzentrisches Verhalten am letzten (Sauf-)Tag der Saison aber kaum auf: In der rustikalen Stub’n stranden auch drei Profi-Snowboarder, die gerade einen lukrativen Sponsoring-Deal in den Sand gesetzt haben, und während die Bierseligen auf der Tanzfläche zu Dödelschlagern schunkeln, mischt sich der inzwischen untote Russe Chekov unter sie und verwandelt die Schnapsleichen in Zombies. Auf dem Berg ist bald die Hölle los: Gemeinsam müssen die Anwesenden einen Ausweg aus der Zombie-Apokalypse finden – und dazu sind ihnen alle Waffen, von Bierbänken über Snowboards bis hin zu Schneefräsen, recht!

 

 


Eines sollte man sich von vornerein klar sein: Angriff der Lederhosen Zombies ist natürlich keineswegs so bluternst wie so manch andere Zombiefilme, aber das erwartet man hier auch gar nicht. Ganz im Gegenteil, er kommt genauso trashig und albern daher, wie man es erwarten würde. Der österreichische Dialekt rundet das ganze natürlich noch weiter ab. Erstaunlich ist, dass es sich hier um eine Hochglanzproduktion handelt. Man würde bei so einem Film eher ein Independentfilm erwarten, dem man das alles ansieht – aber weit gefehlt!

 

Das ganze erinnern natürlich ein klein wenig an den norwegischen Zombiefilm Dead Snow, wo sich ebenfalls die Untoten im Schnee über die Menschen hermachen. Hier vermisst man ein klein wenig den Charme, des norwegischen Pendants. Natürlich hat man hier seinen ganz eigenen, doch zündet diese nicht immer und überall. Hier geht es mehr um Hüttengaudi und das ganze drum herum. Das hat man aber auch recht ordentlich „verwurstet“ und zieht es durch den Kakao, wie es nur geht.

 

Gerade diejenigen die gerne Zombiefilme schauen, fragen sich wie blutig und auch hart das ganze ist. Man kann auf jeden Fall sagen, dass man sich hier nicht zurück hält und auch nicht mit dem Kunstblut geizt. Man haut alles raus, was nur möglich ist. Selbst eine Schneefräse tut hier ihr übriges. Wenn man (wie oben beschrieben) bewusst ist, auf was für einen Film man sich hier einlässt, wird man seinen Spaß haben. Anders funktioniert der Film auch gar nicht. Am besten mit ein paar Freunden und ein paar Bierchen anschauen und schon hat man den perfekten Partyfilm. Ein paar nette Ideen hat man gut umsetzen können und vor allem ist es mal etwas anderes, als das was man immer zu sehen bekommt.

 

 

Wertung: 7,5 / 10

 

 

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