Rage - Tage der Vergeltung

Der Ingenieur Stanley Hill (John Travolta) muss mit eigenen Augen ansehen, wie seine Frau Vivian (Rebecca De Mornay) von einem Junkie (Luis Da Silva Jr.) erstochen wird. Als der Täter aufgrund vermeintlicher Verfahrensfehler, die auf das Konto korrupter Gesetzeshüter (Sam Trammell und Asante Jones) gehen, wieder laufen gelassen will, hat Stanley genug. Er beschließt, das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen und nicht nur Vergeltung am Mörder zu üben, sondern auch Gerechtigkeit über die zu bringen, die ihre Position und Macht schamlos ausnutzen. Zusammen mit seinem alten Freund Dennis (Christopher Meloni) begibt sich Stanley auf einen blutigen und gnadenlosen Rachefeldzug. Während die beiden der Sache mit allen ihren zur Verfügung stehenden Mitteln auf den Grund gehen, führen sie die Spuren vom Mord an Vivian bald bis in höchste politische Kreise.

 

Auf dem Cover prangert das Zitat „Travoltas 96 hours – Taken“. Nun gut, dass es in diese Richtung geht, kann man schon vermuten, bzw. weiß man, wenn man sich die Inhaltsangabe durchgelesen hat. Travolta ist für solche Filme auch immer eine gute Wahl, da er für solche Rollen wirklich gut geeignet ist. Auch wenn er schon etwas in die Jahre gekommen ist, so agiert Travolta immer noch wie vor vielen Jahren. Auch er wird auf seinen ganz persönlichen Rachefeldzug gehen….

 

Das es zu einer Vergeltung kommt, kann man sich natürlich denken, denn man will hier ja ordentlich Action sehen. Anfangs will Travolta nur, dass der Mörder seiner Frau hinter Gitter gebracht wird, doch als er nach kurzer Zeit wieder auf freiem Fuß ist, nimmt er sich der Sache nun mal selbst an. Hier geht dann natürlich ordentlich die Post ab. Als ehemaliges Black Ops Mitglied, weiß er natürlich wie er kämpfen und sich verteidigen muss und wie er es mit so einer Bande aufnehmen kann.

 

Die Idee ist natürlich schon zig mal umgesetzt worden, aber ich finde, solange man es gut angeht, dann kann man sich solche Filme auch immer wieder anschauen. Das Travolta hier mitmacht, ist für Rage natürlich sehr positiv, da er einfach auch mit seinem Namen das Publikum zieht. Er ist aber auch wirklich gut gemacht und vor allem sehr unterhaltsam. Leider hat man die deutsche Synchronstimme von Travolta verhunzt (ist hier sein deutscher Synchro Sprecher verstorben??), aber da kann man getrost darüber hinweg sehen. Hauptsache es kracht ordentlich und das tut es.

 

Wertung: 7,5 / 10

 

 

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