The Witch

Inhalt:

 

Neuengland im 17. Jahrhundert: Das Ehepaar William (Ralph Ineson) und Katherine (Kate Dickie) führt mit seinen fünf Kindern ein tiefreligiöses, christliches Leben am Rande eines unzugänglichen Waldes, der angeblich von einer Hexe heimgesucht wird. Schon bald häufen sich hier die merkwürdigen Vorkommnisse, denn die Tiere drehen durch, die Ernte geht ein und dann verschwindet auch noch eines der Kinder unter den Augen seiner Schwester Thomasin (Anya Taylor-Joy), während ein anderes besessen zu sein scheint. Die Eltern können sich auf die Geschehnisse keinen Reim machen und wissen nicht mit den Vorwürfen der Zwillinge Jonas (Lucas Dawson) und Mercy (Ellie Grainger) umzugehen, die Thomasin der Hexerei bezichtigen. Liegt auf der Familie ein Fluch oder treibt draußen im Wald eine andere, finstere Macht ihr Unwesen?

 

 

 

 

Zu der damaligen Zeit haben die Leute ja wirklich noch an Hexen geglaubt und mit den zahlreichen Hexenverbrennungen, kamen dabei viele ums Leben. In The Witch bekommt man natürlich auch eine Hexe zu sehen, ansonsten würde der Film nicht gehen und die Zuschauer hätten auch kein Interesse mehr, um den Film überhaupt noch an zu lassen. Nach den vielen Vorkommnissen kann es ja nur zu einem Urteil kommen und zwar, dass eine Hexe hier ihr Unwesen treibt und es auf den Hof der Familie abgesehen hat!

 

Der Film braucht verdammt lange, um überhaupt in Fahrt zu kommen. Es wird erst spannend, wenn auf einmal der Junge im Wald verschwunden ist und keiner weiß, wo er abgeblieben ist. Was nett ist, dass man nicht weiß wo das Böse lauert und wer eigentlich die Hexe ist. Anscheinend kann sie auch anhand der Tiere etwas anrichten und so weiß man nie, wann und wo es als nächstes zuschlägt. Das ist schon ganz gut gemacht und auch das Ende hätte man in der Form nicht erwartet.

 

Wie so oft hat man auch hier wieder einiges an Potenzial verschenkt. Hier hätte man viel mehr raus holen können. Natürlich sind so Hexenfilme auch Geschmackssache, aber man schafft es nicht Konstanz eine bedrohliche Atmosphäre aufzubauen und diese dann zu halten. Der Film hat sicherlich auch seine Höhen, aber leider viel mehr Tiefen. Ein paar nette Einfälle hatte man gehabt, aber bei so einem Thema (was schon zig mal gezeigt wurde), da darf es doch gerne etwas mehr sein. Wirklich schade, aber so ist es nun einmal.

 

Wertung: 5 / 10

 

 

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