Knock Knock - Versuchung, Verführung, Vergeltung



Originaltitel: Knock Knock
Herstellung: USA / Chile 2015
Regie: Eli Roth
Darsteller: Keanu Reeves, Lorenza Izzo, Ana de Armas
Laufzeit: 100 Minuten
Freigabe: FSK 16






Inhalt :

Evan (Keanu Reeves) führt das perfekte Leben. Der Architekt lebt mit seiner Frau Karen (Ignacia Allamand) und den gemeinsamen Kindern (Daniel Baily, Megan Baily) in einem wunderschönen Haus in Kalifornien. Am bevorstehenden Wochenende muss Evan auf seine Familie verzichten. Während die Lieben zum Strand aufbrechen, bleibt er zuhause, um an einem Gebäudeentwurf zu arbeiten. Abends wütet ein Sturm – und plötzlich klopft es. Zwei junge, attraktive Frauen stehen vor der Tür, sie bibbern vor Kälte. Auf dem Weg zu einer Party seien sie in der falschen Gegend abgesetzt und zu allem Überfluss vom Regen überrascht worden. Evan bittet Genesis (Lorenza Izzo) und Bel (Ana de Armas) rein, aber ahnt nicht, welche schrecklichen Konsequenzen seine Gastfreundschaft haben wird. Erst verführen ihn die Mädels, dann machen sie sein Leben zur Hölle…


SplatGore´s Meinung :

So schön es auch klingen mag, wenn nachts 2 durchnässte Mädels bei einem an der Tür klingeln, umso fatale Folgen kann dies nach sich ziehen. Gentleman wie Evan ist, bittet er die beiden herein und gibt ihnen einen Tee und ein Handtuch. Die beiden aber scheinen Gefallen daran zu finden, in diesem Haus „gestrandet“ zu sein. Da passt es auch ins Bild, dass ein Taxi 45 Minuten braucht, bis es dort ist. In der Zeit haben sie Evan natürlich längst rum bekommen und wenn sie plötzlich nackt vor einem stehen und ihn nicht mehr weglassen wollen, kann man sich ja vorstellen wie es endet….

Knock Knock ist teilweise recht vorhersehbar, aber auf der anderen Seite macht es wieder Spaß zu schauen, was die beiden als nächstes aushecken. Am nächsten morgen machen sie keinerlei anstalten zu gehen und erst als Evan sie heimfährt, denkt er dass er all das hinter sich lassen kann, doch schon am gleichen Abend bekommt er von beiden Besuch, die es sich natürlich nicht nehmen lassen, die Situation mehr als auszunutzen, in der sie sich gerade befinden. Dabei fängt alles so harmlos an, doch steigert sich zunehmend.

Auch wenn man denkt, dass in den 100 Minuten eigentlich gar nicht so viel passieren kann und die Geschichte gleich verpufft ist, dem kann man beruhigen. Regisseur Eli Roth (u.a. Hostel) hat hier alles im Griff und es wird wirklich zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd langweilig. Ganz im Gegenteil. Nachdem sie ein paar Psycho- und Folterspielchen mit Evan durchführen, fragt man sich, wie er aus dem ganzen raus kommen wird. Knock Knock bietet einem zwar nichts neues, doch die Umsetzung ist wirklich mehr als gelungen. Ein Filmspaß nicht nur für Mann.

8 / 10


Mit freundlicher Unterstützung von


Deutscher Kinostart: 10.12.15


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