Interviews

Masterson, David





Interview mit David Masterson vom 15.09.12



Hallo David,

vielen Dank, dass du dir für uns die Zeit genommen hast um uns ein paar Fragen zu beantworten.


Wie bist du zum Film gekommen?


Es kam ganz einfach, die Entscheidung die ich getroffen habe war nicht mehr länger zu dienen... so habe ich eine andere getroffen und sie hat mich auf diesen Weg gebracht.



Was hättest du gemacht, wenn es mit dem schauspielern nicht geklappt hätte?

Ein Hitman… Es kann immer noch passieren, da ich die Wahl nicht getroffen habe.



Bist du lieber auf der Theater Bühne oder vor der Kamera?

Ich genieße wirklich beides, da sie unterschiedliche Herausforderungen bieten. Theater schreckt die Scheiße aus mir in einem guten Weg, es ist live und nichts kann und wird in der Regel passieren (wie im richtigen Leben) und man muss damit umgehen wie es daherkommt. Auf der anderen Seite, beim Film, gibt es eine Aufnahme nach der anderen und man muss bei ihnen emotional und sehr achtsam sein und auf jede Bewegung achten. Im wesentlichen aber ist der Job der gleiche. Ich versuche einfach von Moment zu Moment zu gehen und bleibe präsent.




Welche deiner Rollen hat dir am besten gefallen und warum?

Um ehrlich zu sein habe ich keinen Favoriten, denn alle Rollen die mir angeboten wurden, waren eine Chance für mich zu lernen und ich habe eine Menge gelernt.



Du hast ja nun schon in zahlreichen Filmen vor der Kamera gestanden. Welcher Dreh war für dich der schönste und warum?

Zum einen war es für mich „The Last Station“, die Geschichte, die Story und die Sets waren erstaunlich und ich habe mit einigen erstaunlich talentierten Menschen zusammen gearbeitet. Alle Beteiligten haben eine unglaubliche Arbeit abgeliefert, das ist für mich ein unglaublicher Teil eines Projektes, jedes Stück und jedes Puzzleteil kommen zusammen, um eine unvergessliche Geschichte zu machen.



Gibt es eine Rolle für dich, die du gerne ein mal spielen würdest?

Ein Vampir.



Bei einigen TV Produktionen warst du auch schon vor der Kamera zu sehen. Wie hat es dir gefallen und wie sehr unterscheiden sich TV Sachen zum Film?

Im wesentlichen ist die Arbeit für mich die gleiche, aber im Film ist alles viel, viel größer (je Projekt natürlich)…



Du hast auch an einigen Musikvideos gearbeitet. Bitte erzähl uns doch ein wenig darüber:

Ich habe das Glück gehabt bei ein paar Musik Videos mit zu arbeiten, die eine Geschichte erzählt haben. Ich war am Anfang nicht sicher ob die Musik mein Geschmack ist, aber ich bin da rein gewachsen J Und die Bands waren wirklich coole Leuten mit Taschen voll mit Talent. Ich warte immer noch auf eine Einladung um mit ihnen auf Tour zu gehen. Hmm.. Ich kann aber auch noch ein bisschen länger darauf warten hahaha… aber noch kann ich hoffen!



Aktuell bist du bei den Dreharbeiten zu Olaf Ittenbach´s Godforsaken. Was für eine Rolle hast du?

Meine Rolle ist einer der Helden. Als wir noch drehen, kann ich nicht viel über den Film sagen, aber mein Charakter ist ein erfolgreicher Geschäfts- und Familienmann, der wegen der grauenvollen Umständen (die ich nicht erwähnen kann) sich in einer prekären Situation befindet und in einer Gruppe von Söldnern ist, um bei der Lösung der Krise zu helfen ... oh yeah .. und er tötet einen Haufen von Zombies auf dem Weg, was ein unerwarteter, aber zusätzlicher Bonus war.


Du hast noch nie in einem Zombiefilm mitgespielt. Warum ausgerechnet jetzt bei Godforsaken?

Nun, zuerst dachte ich hmm.. ein Zombiefilm, es gibt so viele von denen, doch als ich das Skript gelesen habe war ich überzeugt. Ich fand es sehr clever, ein echtes Spiegelbild der heutigen Gesellschaft, natürlich wenn du mehr darüber wissen willst, musst du den Film sehen. Auch ein entscheidender Faktor war der Zombiewalk in Düsseldorf und ich dachte dass ist richtig cool, dass Leute so was organisieren und ich musste es sehen. Um nicht die scheiß Last des Geldes zu erwähnen, die Olaf vereinbart hat um mich zu bezahlen.


Der Dreh hat ja kürzlich begonnen. Wie waren für dich die Dreharbeiten?

Wir hatten 2 Tage Drehzeit in Düsseldorf und es hat eine Menge Spaß gemacht. Die Crew und die Besetzung sind fantastisch und talentiert. Sie arbeiten hart um etwas besonderes zu produzieren.






Hat es Spaß gemacht all die Zombies abzuknallen?

Ja.. und weil es ein Film ist und man es mehrmals machen kann!



Der Dreh wurde ja mit dem Zombie Walk in Düsseldorf verbunden. Wie hat dir das gefallen?

Es war unglaublich als Zeuge dabei zu sein, als Düsseldorf von Zombies überfallen worden ist. Ich muss auch hinzufügen, dass es fantastisch war mit den Zombies zu arbeiten. Die Jungs haben sich tatsächlich in jeder Hinsicht als Zombies verkleidet und ihr Schauspiel war super. Es war ein Spektakel die Promenade an einem Sonntag Abend zu sehen, nur mit diesen Kreaturen. Etwas dass ich nie vergessen werde.


Du bist Sprecher bei Videospielen. Wie kommt man an so etwas dran?

Es hat sich bei mir einfach entwickelt. Es ist sehr interessant und herausfordernd, die Stimme von dem Charakter bei dem Videospiel zum Leben zu bringen. Natürlich hilft es, wenn du viel rauchst und eine Menge Whiskey trinkst, um die Stimme des Charakters etwas rauchiger zu machen. Aber diese Zeiten sind für mich vorbei.



Welchen Spielen hast du deine Stimme geliehen und wie viel Spaß macht so etwas?

Ironischerweise erinnere ich mich an mein erstes Videospiel. Es heisst Zombie Shooter hahaha. Ich hatte es vergessen, aber seitdem habe ich das Glück die Stimme in verschiedenen Spielen zu sein. Einer meiner Favoriten ist „Ritter Rost“. Es war ursprünglich ein Hörspiel für Kinder, dass sie nun zu einem Spiel gemacht haben. Es ist harte Arbeit, aber es macht auch eine Menge Spaß.



Was können wir als nächstes von dir erwarten?

„A time of Vultures“ eine wirklich coole Western Serie hier in Deutschland produziert, wird bald erscheinen. So haltet ein Auge offen für diese. Dazu eine Komödie bei der ich glücklicherweise mitgespielt habe die „That Tetris feeling„ heisst. Auch kannst du erwarten, dass ich all die Zombies in Berlin im Oktober erledige.








Was sagst du über SplatGore.de?

Bis vor kurzem war mir das nicht bewusst (wie uncool von mir!). Nachdem ich es ausgecheckt habe, mag ich es wirklich. Cool.



Wie wichtig ist für dich der Kontakt mit den Fans?

Hahahaha.. ich wusste gar nicht das ich welche habe. Es ist sehr wichtig und ohne sie gebe es von alledem nichts. Es ist der lustigste Teil der Arbeit, ein Privileg so viele Leute aus den verschiedensten Bereichen zu treffen, die ihre Filme kennen. Also wenn wir uns treffen und du denkst, dass ich Blödsinn über dich mache, dann hast du meine Erlaubnis mich an diese Tatsache zu erinnern.



Dann bedanke ich mich vielmals für die netten Antworten und übergebe wie immer das letzte Wort an unseren Gast:

Vielen Dank für das Angebot und die Chance einiges bei dir von mir mitzuteilen. Um in den Worten von jemand zu sagen, der viel klüger ist wie ich:
„Wenn du durch die Hölle gehst – gehe einfach weiter“.

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