Interviews

Effenberger, Michael & Raffel, Frank

INTERVIEW MIT DEM PORTAL SPLATGORE, JENS SZALIES:

 

 

Hallo Ihr Beiden. Vielen Dank dass Ihr Euch für das Interview zur Verfügung gestellt habt. Interessierte Fans kennen Dich, Michael, ja bereits von unserem letzten Interview und Deinen Filmen. Der Name Frank Raffel wird Vielen noch kein Begriff sein, kannst Du Dich bitte mal kurz vorstellen?

 

Frank: Ich komme aus Oberfranken und habe schon seit meiner Jugend Filme gemacht. Es hat mich immer fasziniert Berichte über Dreharbeiten großer Hollywoodproduktionen zu sehen. Schon immer wollte ich selber Filme machen. Ninja – The Dark Warrior war mein erster Langfilm. Dabei handelt es sich um einen No-Budgetfilm im Amateurbereich. Keiner der Darsteller und des technischen Teams hatte irgendetwas mit Film zu tun, dennoch ist er im Vertrieb und auf DVD erhältlich. Da ich nie mit einer Veröffentlichung gerechnet habe, bin ich natürlich um so glücklicher dass es geklappt hat.

 

 

 

Euer Film SURVIVAL, bei dem Ihr gemeinsam Regie geführt habt geht eindeutig in die professionelle Richtung. War das von Anfang an so geplant?

 

Michael: Ja, wir wollten den Film von Anfang an so professionell wie irgendwie möglich drehen, auch um SURVIVAL für internationale Märkte interessant zu machen. Kameratechnisch kam unter anderem die RED Epic zum Einsatz und wir haben diesmal in englischer Sprache gedreht. Auch die Locations im Film sind wirklich sehr interessant und abwechslungsreich, wie z.B. ein verlassenes Geisterdorf, ein Versuchslabor und ein altes NVA-Gelände.

 

 

 

 

Um was geht es in SURVIVAL, was kann man erwarten?

 

Frank: Survival ist ein Action-Horrorfilm wobei der Horrorbaustein die Grundlage bildet. Ich habe den Film von Anfang an so konzipiert das er unterschiedliche Bausteine miteinander verbindet. Dadurch soll möglichst viel Abwechslung geboten werden. Zur Spannung, den Schockmomenten und den Gore-Effekten gesellen sich noch unterschiedliche Actionelemente wie z.B. „shootouts“, aus aussichtslosen Situationen entkommen, Auto-Action und Martialarts-Action. All diese Bausteine greifen harmonisch ineinander und sollen beim Zuschauer eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle auslösen. Die Tatsache, dass echter Horror mit Kampfkunstelementen gemischt wird stellt dabei etwas gänzlich Neues dar. Vor allem in Verbindung mit der „Zombiethematik“. Der Zuschauer kann sich also auf einiges gefasst machen :)

 

 

 

 

Wie blutig wird der Film?

 

Michael: Es sind auf jeden Fall einige schöne Gore- und Splatterszenen dabei, da sowohl die „Infizierten“ als auch die „Überlebenden“ u.a. mit Äxten, Pistolen und Macheten bewaffnet sind :)

 

 

 

 

Was uns Fans natürlich am meisten interessiert: Ist eine uncut Fassung geplant?

 

Michael: Ich bin mir sicher dass es SURVIVAL auf jeden Fall auch „Uncut“ geben wird, es ist allerdings noch viel zu früh um zu sagen wie

und in welcher Form.

 

  

Wie war der Dreh?

 

Frank: Der Dreh war ebenso aufregend und spannend wie aufreibend und schwierig. Es war ein unbeschreibliches Gefühl im Labor zu drehen, weil die Atmosphäre mit der besonderen Ausleuchtung und der Location einfach sehr intensiv war. Das Verlassene Dorf mit all seinen Facetten war auch ein unvergessliches Erlebnis. Ohne jetzt von der Handlung zuviel zu erzählen gab es eine Szene in einer alten Toilette in einem der Häuser. Der Set war so extrem ausgestattet, dass sogar manchen Teammitgliedern vom Anblick schlecht wurde :)

Hier war es sehr leicht das Gefühl von Eckel und Entsetzen rüber zu bringen. Natürlich gab es auch viele Schwierigkeiten, die uns dazu gezwungen haben manche Szenen umzukonzipieren. Ein Beispiel war eine Szene die ursprünglich in einem Parkhaus geplant war. Hier wurde uns kurz vor Drehbeginn keine Dreherlaubnis erteilt obwohl diese im Vorfeld eigentlich bereits zugesagt war. Aus dieser Not heraus haben wir dann aber eine noch bessere Location gefunden. Wir mussten zwar die Szene komplett umbauen damit sie in der neuen Location funktioniert aber auch das hat dann geklappt.

 

 

 

 

Frank, du hast ja jahrelang Kampfsport betrieben. Sehen wir etwas davon im Film?

 

Frank: Ja, und ich betreibe ihn noch J. Mit 12 Jahren habe ich mit dem Training angefangen und bin seit dem auch immer dabei geblieben. Im Wesentlichen trainiere ich Jeet Kune Do, Kali, Shoot-wrestling und Elemente des Ninjutsu. Im Film gibt es davon auch einiges zu sehen. Der Zuschauer kann sich hier auf sehr spannende und abwechslungsreiche Kämpfe freuen. Es ist also für alle was dabei :)

 

Ist geplant, dass der Film auf Festivals gezeigt wird?

 

Michael: Definitiv. Wir möchten den Film auf möglichst vielen Filmfestivals im In- und Ausland zeigen. Ich persönlich finde es immer sehr interessant die Reaktion des Publikums live mitzuerleben. Außerdem bin ich immer sehr gerne auf Filmfesten :)

 

 

 

Könntet ihr euch eine zukünftige Zusammenarbeit wieder vorstellen?

 

Frank: Ja, definitiv. Die Zusammenarbeit mit Michael bei Survival war super. Wir verstehen uns hervorragend und sind auf einer Wellenlänge. Wir hatten dieselbe Vorstellung von Survival und haben uns dadurch hervorragend ergänzt. Ich freue mich jetzt schon auf die Zusammenarbeit an einem neuen Projekt :)

 

 

Besten Dank für das Interview und euch alles Gute :)

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