No Blood no Surrender

Nach einem nicht näher definierten (oder von mir nicht realisierten) Krieg kommt Veteran Samson wieder nach Hause. Er soll in einem zwielichtigen Dorf für seinen gefallenen Kameraden eine Nachricht überbringen. Da der Kamerad nicht nur gefallen ist sondern auch darüber hinaus noch tot ist, nimmt er seine Mission mehr als ernst. Der Sheriff und der Bürgermeister sind nicht davon begeistert, das ein fremder Spargeltarzan durch die Stadt schleicht. Sie versuchen alles um ihn irgendwie los zu werden. Ein Gefängnisaufenthalt sowie das Aussetzen vor der Stadt können unseren Helden nicht aufhalten und er kehrt immer wieder in die Stadt zurück. Als man ihn verprügelt und in den Dschungel jagd, ist für Samson der Spaß vorbei und er schlägt mit allen was er hat zurück...

 

Vergesst Hot Shots 2, die Philippinen schicken ihren Rambo 7 Jahre eher in den Dschungel als Topper Harley, anno 1993. Parodiert Hot Shots 2 eher den 2. (oder auch 3. was weiß ich) Teil der Rambo Reihe, hält sich „No Blood No Surrender“ ganz dicht ans Original. Spaß beiseite, natürlich nicht. Man kann zwar die prägnanten Eckpunkte wie zum Beispiel: Das laufen in Richtung Stadt, der Sheriff der den Herumtreiber nicht in der Stadt haben will, das „quälen“ im Gefängnis, die Flucht in den Dschungel, wo er sich einem nach dem Anderen entledigt. Und zu guter Letzt, Samsons Ausbilder, der versucht, deeskalierend zu wirken. Im Gegensatz zu First Blood, ist bei No Blood, wie der Film im Original heißt, ein viel höherer Bodycount zu verzeichnen. Obwohl das Ableben, der Protagonisten häufig den Zufall zuzurechnen ist, als dem Können von Samson. Der größte Unterschied zu Rambo, dürfte wohl das Aussehen von Samson sein. Dieser sieht nämlich aus, als ob er 5 Jahre nichts mehr zu essen bekommen hätte und wiegt schätzungsweise einen Fliegenschiss mehr als 40 Kilo. Außerdem scheint man sich hier nicht die Mühe gemacht zu haben, Schauspieler zu engagieren. Diese Darsteller hier sind allesamt überfordern und „overacten“ bis sich die Balken biegen. Es könnte aber auch sein, das dies so gewollt ist, schön ist es aber nicht.

 

Wie schon erwähnt, handelt es sich hier um eine Parodie. Ich würde eher sagen es ist einfach eine Slapstickkomödie, die eine dämliche Situation nach der Anderen produziert. Gibt es mal nichts zu sehen, gibt es was zu hören. Die deutsche Synchronisation setzt dem mal wieder die Krone auf, was man hier geboten bekommt, Sagenhaft.

 

Alles in allen haben wir hier eine Slapstick Komödie die zum Anfang noch Spaß macht aber in der zweiten Hälfte, wo es in den Dschungel geht, mächtig an Fahrt verliert und einige Längen zu bieten hat, eigentlich hätte man genau da die Sau rauslassen können, verschenkt dieses Potential aber...

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