Golden Ninja Invasion

Als ich nach dem Film eine Inhaltsangabe verfassen wollte, dachte ich Öh, um was ging es gleich nochmal? Die VHS Hülle ist schnell bei der Hand und drauf geschaut ist auch ganz schnell:

„Atemberaubende Ninjas im Kampf gegen das Böse.
Grausamkeit und Korruption, Entführung und Erpressung regieren die Welt der Red Sun. Ein Mann macht sich auf, um Recht und Ordnung wieder herzustellen.
Ein dramatisches Finale voller Action. Voller Panik und Vergeltung. Wird das Böse siegen?“

Wegen so einem Inhaltstext sind wir damals in die Videothek gerannt, um die Kassette zu leihen um dann festzustellen, das man wieder mal auf den letzten Scheiß reingefallen ist. Fangen wir bei Cover an. Es gibt weder die abgebildeten Ninjas zu sehen, noch Hubschrauber und auch keine Autounfälle. Es gibt keine goldenen Ninjas oder eine Invasion. Tomas Tang hat dieses mal, Thailand geplündert und einen doch recht eigenartigen Film ausgegraben. Die Gangster der Red Sun wollen eine Blaupause, für was auch immer, stehlen und schrecken auch nicht davor zurück, sich Strumpfhosen über den Kopf zu ziehen. Den ganzen Film geht es nur darum die Blaupause zu beschaffen oder die Tochter des Besitzer dieser zu entführen. Im Gedächtnis bleibt dabei, das man zum Anfang einem Mann die Hand absägt (nicht explizit zu sehen) und er dann ein implantat bekommt. Mit dieser, ist er besonders stark und kann Strom absorbieren und auch wieder abgeben. Es handelt sich dabei, wegen dem vermutlich geringen Budget um einen simplen Lederhandschuh. Nun könnte man denken, was das für ein Potential birgt, dies wird aber nicht genutzt.
Kommen wir nun zum neu gedrehten Material. Die Ninjaszenen, tragen eigentlich nichts weiter zum Film bei. Der Thaiteil funktioniert wunderbar für sich alleine und braucht die amerikanischen Ninjas überhaupt nicht, da dort selber 2 Ninjas vorkommen. Die neuen Ninjas sind spärlich gesät und nicht der Rede wert. Lediglich die Endszene mit den „Zauberbohnen“ bleibt in Erinnerung. Die Verknüpfung der Beiden Filmteile, ist sehr gut gelungen, als Normalkonsument wird es kaum auffallen, das man hier einen „Cut & Paste“ Film vor sich hat.

Alles in allen haben wir hier einen schwachen Ninjafilm von Filmark vor sich, der Potential für viel mehr gehabt hätte...

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