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Bunker of the Dead

In der malerischen bayrischen Stadt Oberammergau benutzen die zwei Freunde Markus (Patrick Jahns) und Thomas (Aciel Martinez Pol) die Anweisungen, auf die sie in einem alten jüdischen Tagebuch gestoßen sind, um sich Zugang zu einer unterirdischen Basis aus dem Zweiten Weltkrieg zu verschaffen, die allerdings vom US-Militär bewacht wird. Noch heute kursieren Gerüchte, die besagen, dass irgendwo in der Anlage, die die Nazis einst als Forschungseinrichtung genutzt haben, jede Menge Gold versteckt ist. Nur mit einem Funkgerät und einer 3D-Kamera bewaffnet, schleicht sich Markus an den US-Truppen vorbei in den Komplex. Doch seine Anwesenheit bleibt nicht lange unentdeckt. Tief in den verwinkelten dunklen Gängen erweckt er etwas, das seit 70 Jahren verborgen war und ihm nun nach dem Leben trachtet.


Leider ist es mit den deutschen Independentfilmen in den letzten Jahren etwas rar geworden. Hier und da gab es mal wieder, was einen aufhören lies. Mit Bunker of the Dead kommt nun endlich wieder frischer Wind in das Genre. Vor allem da dieser aus der ICH Perspektive gedreht worden ist (genau wie bei First Person Shooter oder eine kurze Sequenz in Doom). Mit dieser Kameraführung muss man natürlich klar kommen, da man sonst mit dem Film nicht viel anfangen kann. Wer damit kein Problem hat, wird auf jeden Fall seinen Spaß haben.

Die Geschichte ist wirklich super, vor allem dass man hier auf Nazi Zombies trifft und diese dann platt macht. Natürlich sollte man den Film nicht all zu ernst nehmen. Das sieht man vor allem daran, dass der Hauptdarsteller fast im Alleingang alle Zombies (und was er da unten trifft platte machen kann), aber wenn die Soldaten eintreffen, diese ordentlich dezimiert werden (wobei die Kampferfahrung geringfügig größer sein dürfte). Aber darüber wird man eh nur meckern, wenn man bei dem Film was suchen will, um ihn schlecht zu machen. Solche Sachen sind für die Unterhaltung auf jeden Fall sehr hilfreich.

An dieser Stelle muss man wirklich das tolle Bild loben, vor allem aber die Umsetzung mit dem 3D. Die ist wirklich sehr gut geworden. Das verleiht dem Film noch das gewisse etwas. Vor allem wenn es dann auch mal blutiger zugeht. Ein paar Effekte sind wirklich toll, andere hingegen wiederum etwas ausbaufähig, aber wenn man bedenkt, dass man hier mit recht wenig Budget und noch mehr Herzblut gearbeitet hat, dann ist das wirklich eine tolle Leistung, was man hier auf die Beine gestellt hat.

Wie anfangs beschrieben muss man mit der Perspektive des Films klar kommen. Da geht es schon mal recht schnell zur Sache. Der Rest kommt eigentlich von alleine. Man kann schon erahnen, worauf man sich dann einlassen wird. Es wird aber auf jeden Fall noch ein ticken besser, als man denkt. Sicherlich gibt es auch hier wieder Leute, die den Film madig machen, aber dann sollen sie es eben machen. Wenn sie nichts besseres zu tun haben. Der Rest hat hier seinen Spaß und wird auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Man kann gespannt sein, was es weiteres von Regisseur Mattias O. Eich geben wird.

Wertung: 8 / 10

 

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